Lanzarote – schwarze Perle im Atlantik

Über die Vulkaninsel per Rad

Unsere Reiseberaterin Stephanie erkundigte Mitte März 2017 die Kanareninsel Lanzarote per Rad. Und war fasziniert von der Vulkanlandschaft und der Kraft der Natur, die sich auf jeder Etappe spüren lässt: Sei es der Farn, der sich um das Vulkangestein legt; der Wind, der immer eine frische Priese bereithält, oder die Brandung der Atlantikwellen.

Nach einem frisch gepressten Orangensaft erwartete uns Peter, unser Ansprechpartner vor Ort, bereits am Flughafen. Mit seiner sympathischen Art konnten wir uns direkt fallen lassen und der Urlaubsstimmung hingeben. Vom Flughafen fuhren wir etwa zehn Minuten in das Küstenstädtchen Puerto del Carmen – unsere Basisstation für die nächsten sieben Tage. Noch am gleichen Abend erhielten wir unsere Räder und erste Informationen zum Tourenverlauf. Die Vorfreude auf die erste Etappe stieg.

Erstes Einrollen auf ebenen Küstenabschnitten

Gemütlich radelten wir uns am ersten Radtag entlang der Küste ein. Auf mehr oder weniger ebener Strecke genossen wir die Ausblicke auf das Meer. Der Farbkontrast zwischen schwarzem Lavagestein und dem blauen Atlantik prägte die Etappe. Wir schlängelten uns durch den Hauptort Arrecife mit seinen Promenaden, Hafen- und Industrieanlagen. Das Castillo de San Gabriel und das Castillo de San Jose lagen in unserem Blickfeld. Dazwischen lachten uns Steinmännchen an, als würden Sie uns eine gute Fahrt wünschen. Und auch wenn in den zentralen Küstenstädten das Touristenaufkommen sowie die Hotelanlagen etwas größer sind, befanden sich im weiteren Verlauf unserer Tour immer wieder auch ruhigere Strandbuchten, die zu einer kurzen Erholung und Erfrischung einluden. Unser Ziel hieß Punta de Topa – die kleine Inselzunge ist Anlaufpunkt für viele Windsurfer. Von hier ging es wieder mit dem Rad wieder zurück nach Puerto del Carmen.

Radtour entlang der Küste Lanzarotes

Lavafelder hautnah

Der Folgetag brachte uns auf Tuchfühlung mit den Naturgewalten: soweit das Auge reichte, hatten sich die Lavaströme Ihren Weg über die Insel gebahnt.Peter brachte uns morgens zum Ausgangspunkt nach Yaiza. Von hier führte uns die Tour zunächst auf geteerter Straße Richtung Casas de El Golfo. Dort wo die Straße endete begann das Meer – so schien uns der Übergang am Horizont nach der kurzen Abfahrt zum Golfo. Und diese lohnt sich, denn sie eröffnete einen faszinierenden Blick auf die Kraterlagune mit rotem, schwarzem und grün schimmerndem Gesteinsformationen. Weiter fuhren wir in Richtung Südwesten. Dabei machten wir einen kurzen Fotostopp in den vom Meereswasser ausgespülten Höhlen von Los Hervichos. Auch hier werden die Naturgewalten sicht- und spürbar. Das Wasser peitscht um und durch die Küstenfelsen.

Unser nächstes Etappenziel, die Salinen de Janubio wirken aus der Vogelperspektive ebenfalls wie ein Kunstwerk: solch ein Farbenspektrum bilden die einzelnen Felder ab.
Über die für den Verkehr gesperrte Landstraße bahnten wir uns den Weg zum südwestlichsten Punkt der Insel. Nach einigen Kilometern auf gut erhaltener Teerstraße wechselten wir die Richtung und den Untergrund. Auf naturbelassener Piste bahnten wir uns den Weg durch die Lavafelder und wurden dabei mit dem Untergrund warm. Das Meer befindet sich hier immer in unmittelbarer Sichtweite und so erfrischte uns in regelmäßigen Abständen die Gischt. (Für alle, die den unruhigen, steinigen Untergrund etwas scheuen, besteht eine Alternativstrecke).
Das Zwischenziel El Faro de Pechigueron zeichnete sich immer deutlicher am Horizont ab. Nachdem wir den südwestlichsten Punkt schließlich umrundet hatten, erreichten wir den Touristenort Playa Blanca und blicken zur Nachbarinsel Fuerteventura. Gerade einmal vier Kilometer trennen die beiden Inseln an dieser Stelle.
Über das Hinterland geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt. Hier treffen wir Peter, der uns wieder zurück zu unserer Basisstation bringt.

Leben erwacht zischen den Lavasteinen

Zurück zum Ursprung: Auf dem Vulkanrücken

Wurden wir in den ersten Tagen von Sonne verwöhnt, startete der dritte Radtag mit Wolken. Doch wir bemerkten schnell, dass sich diese nicht lange auf Lanzarote halten, sondern sich in der Regel höhere Bergkuppen auf Nachbarinseln suchen. Auf Sonne mussten wir daher nicht lange verzichten. Auf Pistenwegen machten wir uns auf den Weg Richtung Uga. Heute bewunderten wir das Farbenspiel zwischen schwarzem Lavagestein und den saftig, grünen Weinstöcken, welche zum Schutz vor dem Wind in Lavakuhlen angebaut werden. Über den Kamelpfad näherten wir uns dem Timanfaya Nationalpark. Die Vulkanlandschaft erblickten wir schon aus weiter Ferne: rot-schwarz schimmernd erhoben sie sich vor uns. Die Touristenattraktion „Kameltrekking“ ließen wir bewusst aus…zu kommerziell erschien uns der Massenauflauf. Mit den Rädern fuhren wir stattdessen noch ein Stück weiter und nahmen die offizielle Autozufahrt zum Nationalpark – nur dass wir uns mit den Rädern an den Autoschlangen vorbei bewegen konnten. Auf dem 510m hohen Vulkangebirgszug begaben wir uns mit Bussen über den Vulkanrücken und bestaunten Vulkankrater, riesige Vulkangesteine und tropfendes Lavagestein. Imposant, gewaltig, explusiv: die Naturgewalt schien zum Greifen nahe. Das setzte bei uns ein Kopfkino frei, denn unglaubliche Kräfte müssen vor etwa 300 Jahren im Verlauf der sechsjährigen Vulkanausbrüche hier gewirkt haben. Heute sind die Lavagesteine teils überwachsen von Flechten und Moos, den nahezu ältesten Pflanzenarten der Weltgeschichte.

Naturgewalten zum Greifen nahe
Im nahe gelegenen Centro de Visitantes kann die Eruption teils nachempfunden werden, dazu gibt es viele wissenswerte Informationen rund um den Vulkanismus auf Lanzarote.
Unsere Radetappe führte weiter Richtung Mancho Blanco. Über einen landwirtschaftlichen Weg wird die zunehmende Lebenskraft wieder spürbar. Hinter uns die Vulkankegel mit schwarzem Lavagestein – vor uns eine grüne Oase aus Moosen, Farnen, Palmen und grün bedeckten Vulkanhügeln: fast lieblich wirkte die Landschaft im Vergleich. Dazwischen gaben uns Lavahöhlen Einblick in den Untergrund und den Gesteinsaufbau.


Unser letztes Etappenziel war kulinarischer Art: das Museo del Vino. Im ältesten Weingut Lanzarotes wird die Geschichte des Weinbaus auf sympathische Weise vermittelt. Eine Kostprobe gehört natürlich auch dazu. Das war der perfekte Etappenausklang.

Ermita de las Nieves

Ausgehend vom Famara-Gebirge im Norden der Insel brachte uns der landwirtschaftliche Weg über den Höhenrücken Richtung nach Tequise, der ehemaligen Hauptstadt Lanzarotes. Traumhafte Ausblicke eröffnet bereits der Startpunkt, als auch die erste Etappenstrecke.


Tequise ist ein schmuckes Städtchen, in dem sich ein kleiner Spaziergang mehr als lohnt. Oberhalb der ehemaligen Hauptstadt thront das Castillo Guanapay, das einst vor Piratenangriffen schützen sollte. Mittlerweile ist der Norden vor allem für die Landwirtschaft bekannt. Im sandigen Untergrund werden unter anderem Kartoffeln und Süßkartoffeln angebaut. Je näher wir uns mit den Rädern der Inselmitte näherten, umso mehr nahmen wir zudem die Bedeutung des Weinbaus wahr. Mit einigen Abfahrten und viel Rückenwind, war diese Etappe unser „Ruhe- und Erholungstag“.

Mirador del Rio

Da der Vormittag mit leichtem Regen begann, hatten wir die Mirador-Etappe der Strand-Etappe vorgezogen. Doch schon nach dem ersten Einrollen und den ersten Höhenmetern riss der Himmel auf. Bereits vom Ausgangspunkt genossen wir Panoramablicke auf die Nordinsel, die Küstenlandschaft und das unter Naturschutz stehende Archipel las Chinijas. Im stetigen Auf uns Ab führte uns die Route durch das zweitgrößte Vulkanfeld der Insel. Immer wieder wanderte dabei unser Blick nach links auf den Atlantik und die vorgelagerten Inseln.


Unser erstes Zwischenziel, „Mirador del Rio“. Der 479 m hohe Aussichtspunkt zeichnet sich nicht nur durch seine spektakuläre Sicht aus. In nahezu natürlicher Bauweise erschuf der auf Lanzarote bekannte Künstler und Architekt César Manrique ein in den Berg integriertes Aussichtsgebäude. Aus der Ferne kaum erkennbar, eröffnen runde Panoramafenster den sturmfreien Ausblick auf La Graciosa. Diese wird auf der zweiwöchigen Radreise angesteuert. Und auch wenn der Besuch des Aussichtsgebäudes Eintritt kostet, lohnt sich dieser nicht nur für Architekturbegeisterte.


Nach einer stärkenden Mittagspause fuhren wir mit Rückenwind bergabwärts. Immer grüner wurde die Landschaft, dahinter erstrahlte blau das Meer. Nach den ersten Radtagen auf der Südinsel, welche durch die letzten Vulkanausbrüche geprägt sind, verschlang das Auge die Farbenpracht.
Der Abzweig Richtung Cuevas de los Verdes weiste uns den Weg. Denn hier erstreckt sich einer der längsten vulkanischen Tunnelsysteme über sechs Kilometer. Den natürlich gehaltenen Tunnelzugang betrachteten wir noch aus der Vogelperspektive und hoben uns den Eintritt für den nahe liegenden Jameos del Agua auf. César Manrique hat diesen auf künstlerisch-architektonische Weise Leben eingehaucht: ein Café, ein Restaurant, ein Teich mit endemischen, weißen Krebsen sowie eine Ausstellung zum vulkanischen Geschehen sind hier untergebracht. Doch nun war Endspurt angesagt. Unser Ziel: der nahe gelegene Küstenort Arrieta. Ganz bequem wurden wir von Peter hier wieder abgeholt.

Einsame Küstenlandschaften: El Jable und Caleta de Famara

Wie schnell eine Woche vergeht. Doch unser letzter Radtag versprach nochmals alle Register zu ziehen. Von Tao fuhren wir westlich Tichtung Tinajo und deckten uns hier für ein Strandpicknick ein. Über ruhige Nebenstraßen und Schotterpisten näherten wir uns dem Meer.
Fuhren wir noch zu Beginn der Tour teils auf geteerter Strecke, so nahmen wir ab La Costa einen Küstentrail. Zu Beginn erwies sich dieser noch etwas anspruchsvoller. Doch bereits nach 300 Metern wandelte sich der Trail zum gut befahrbarem Pfad mit atemberaubenden Ausblicken und erfrischender Gischt. Wir waren hin und her gerissen: Der Klang der Wellen und der Reiz des Pfades trieben uns voran – der Ausblick auf das Meer und die Küstenlandschaft lockten uns zu verweilen. Wir waren uns einig: dies ist ein atemberaubender Küstenabschnitt, denn wir ganz für uns alleine genießen durften.
Doch der Hunger trieb uns an, schließlich wollten wir am naturbelassenen, weißen Strand von Famara unser Picknick genießen. Die Sonne verwöhnte uns. Die Pause wurde daher um eine Stunde Strandentspannung verlängert.
Der Rückweg führte uns über größtenteils geteerte Straße mit leichtem Anstieg wieder zurück nach Tao.

Dank unserem lokalen Ansprechpartner Peter genossen wir eine faszinierende Radwoche auf Lanzarote. Von Ost nach West erkundeten wir die Insel mit all ihren Facetten. In den täglichen Etappen-Einweisungen gab uns Peter Tipps zu lohnenswerten Stopps und schönen Aussichtspunkten. Wir genossen die abwechslungsreiche Wegführung auf den einzelnen Etappen.

Reiselust geweckt? 

Über nachfolgenden Link erhalten Sie alle Detailinformationen rund um Ihren Radurlaub auf Lanzarote:

Lanzarote – Radurlaub Individuell 8 Tage >>

Lanzarote & Fuerteventura – Individuell 15 Tage >>

 

„Bevor man in Schottland mit dem Verkehr kämpft, kämpft man gegen den Wind“ – Interview mit Reiseleiterin Katia

Katia, unsere Reiseleiterin für Schottland-Radreisen, begeistert sich mit Herz und Seele sowohl für Schottland, als auch für Fahrräder und Geschichte. Mit einem Geschichtsstudium, einer Ausbildung zur Fahrradmechanikerin und ihrer Arbeit als Reiseleiterin macht sie genau eins: ihren Leidenschaften nachgehen. Was sie an Schottland fasziniert, erzählt sie in diesem Interview.

Katia, du bist unser Guide in Schottland. Was fasziniert dich an diesem Land?

Ja, gute Frage, warum und gerade Schottland. Viele ziehen bei Schottland einen Vergleich mit Norwegen, es ist rau und einsam, und bietet trotzdem spannende Metropolen wie Edinburgh und Glasgow. Wer möchte, steht innerhalb kurzer Zeit in der totalen Einöde. Besonders faszinieren mich die Heidelandschaften und Schottischen Highlands. Es gibt viele glasklare blaue Seen, Strände, die Leute sind sehr herzlich. Fahrradreisen bedeuten für mich die absolute persönliche Freiheit.

Wie oft bist du in Schottland unterwegs?

Ich bin ca. zwei bis drei Monate im Jahr dort. Ryanair fliegt von Bremen direkt nach Schottland, das ist natürlich Luxus. Meistens arbeite ich in der Hauptsaison. Wenn ich privat nach Schottland reise, mag ich auch den Winter, gerade weil sehr wenige Touristen unterwegs sind.

Das schottische Wetter hat keinen guten Ruf. Zu Recht oder zu Unrecht?

Das Wetter ändert sich in Schottland sehr schnell, innerhalb von fünf Minuten kann es bei Regen schon wieder ganz anders aussehen. Das Schottland-Vorurteil, sehr regenreich zu sein, stimmt aber nur halb. Ich hatte schon Gruppen bei richtig warmen Wetter, da sind alle baden gegangen. Also im Meer, nicht im Regen. Andererseits wurden wir schon so dermaßen eingeregnet, dass wir das Hotel nicht verlassen konnten. Klar, man sollte gute Regenbekleidung dabeihaben, Schönwetterreisende fahren vielleicht besser nach Italien. Das Wetter ist allerdings überproportional häufig gut.

Wir bieten verschiedene Schottlandreisen an. Einmal durch das Hochland und die Inneren Hybriden, auf dem Great Glen Way und zuletzt entlang der Westküste und in die Highlands. Welche ist dein Favorit?

Die Hybridinseln sind besonders schön. Sie vereinen ganz Schottland auf wenig Fläche. Meine Lieblingsinseln sind definitiv die Isle of Mull und Isle of Skye, von dort hat man die schönsten Panoramen, manchmal ist es etwas mystisch neblig. Neblig und wolkenverhangen. Die tollsten Ecken locken im Norden, schwarzes Lavagestein mit bizarren Felsformationen, da geht mein Herz auf. Ich mag auch den Loch Rannoch More Nationalpark sehr gerne, vor allem die Moor- und Sumpflandschaften. Es fährt sich dort sogar recht komfortabel, auf befestigten Wegen.

Verkehr gibt es kaum, oder?

Es gibt kaum Straßen mit Gegenverkehr, das ist das angenehme. Bevor man mit dem Verkehr kämpft, kämpft man eher gegen den Wind.

Ist die schottische Küche besser als ihr Ruf?

Die Leute sind begeistert von frischem Fisch, als Vegetarier hat man es nicht ganz so leicht. Außerdem wird alles frittiert, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Klar, Fish & Chips kennt man ja, aber frittierte Marsriegel!? Die wurden in Schottland erfunden. Und Wild wird gerne serviert. Das schottische Frühstück besteht schon mal aus geräucherten Makrelen, Baked Beans mit Toast und Speck, Lachs und Kabeljau. Porridge wird in nahezu allen Restaurants zum Frühstück serviert.

Wie bist du darauf gekommen, Radreisen zu führen?

Ich war viel im außereuropäischen Ausland unterwegs, und zwar immer auf dem Fahrrad, auch in Asien und Australien. Meine erste Schottlandreise werde ich nie vergessen, damals auf einem alten Rad mit Stahlrahmen. Insgesamt begegnet man vielen Herausforderungen, die man sonst im Alltag nicht erlebt. Höhenmetern. Starkem Wind. Mücken. Auf dem Fahrrad trifft man Menschen, die man sonst nicht treffen würde und führt Gespräche, die sonst nicht stattfinden.

Vielen Dank, Katia!

Habt ihr auch Lust Schottland mit dem Trekkingbike zu entdecken? Alle Details zur Reise findet ihr unter:

Schottland Trekkingbikereisen >>

Wir beraten Euch gerne, auch persönlich, unter Tel. 0761 / 556 559-29 oder per Mail info@biketeam-radreisen.de.

 

 

 

 

 

Eine Reise wert: Albanien

Man stelle sich vor: Eine Mischung aus der zerklüfteten dalmatinischen Küste mit ihrem eisblauen Wasser, dazu helle Kies- und Sandstrände wie an der Algarve, Oliven-, Zitronen- und Orangenhaine wie in der Toskana. Obendrauf römische Ausgrabungen, viel davon als Weltkurkulturerbe. Halt, die großartigen Wege durch wildes Gebirge nebst Einkehr bei extrem gastfreundlichen Menschen nicht vergessen.

Wir befinden uns in Albanien, bis zum Fall des Kommunismus der verschlossenste Staat Europas, heute ein Land, in das es sich zu reisen lohnt. Albanien lässt sich nicht leicht einordnen, trotz der Kleinheit des Landes ist seine Vielfalt erstaunlich.

Zehn Gründe, nach Albanien zu reisen:

1. Zwischen den Meeren

Das Land am Ionischen und Adriatischen Meer braucht sich vor vielen anderen europäischen Reisezielen nicht verstecken, im Gegenteil: Traumhafte, oft menschenleere Strände, wie der von Gjipe (nur zu Fuß zugänglich), sucht man in anderen Mittelmeerländern oft vergeblich.

2. Der gebirgige Norden

Die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat den Weitwanderweg „Peaks of Balkans“ mit eingerichtet, im südlichen Küstengebirge läuft ein ähnliches Projekt. Ein Traum für Wanderer und Mountainbiker, lohnenswert ist vor allem die Gegend östlich von Tirana in den Albanischen Alpen.

3. Kultureller Reichtum

Die gut gepflegten, antiken Ruinen von Butrint im Süden des Landes über das römische Aquädukt bis hin zum venezianischen Kastell: Unesco-Welterbestädte wie Berat, die „Stadt der tausend Fenster“, und Gjirokastra zeugen vom reichen kulturellen Erbe Albaniens.

4. Religiöse Vielfalt

Muslime machen ca. 70 Prozent der Bevölkerung aus, sie leben Tür an Tür mit Katholiken (ca. 10%) und Orthodoxen (ca. 20%) – und das in einem Land, das noch vor einer Generation per Deskret atheistisch war. Zudem ist die albanische Landbevölkerung größtenteils sehr neugierig und die Leute freuen sich, wenn sie andere Menschen kennen lernen.

5. Wenig Verkehr

Wenig Verkehr, disziplinierte Autofahrer. Kein Wunder: Albanien ist mit seinen knapp drei Millionen Einwohnern dünn besiedelt. Jeder zweite Wagen ist ein Mercedes, auf den die Besitzer gut aufpassen.

6. Essen

Speisen sind in Albanien im europäischen Vergleich günstig. Fantastisch ist das mediterrane Essen mit griechischen, türkischen und italienischen Einflüssen, wie zum Beispiel Ambash, eine Mais-Suppe mit Ziegenfleisch-Stückchen. Zu nahezu jedem Essen gibt‘s Gurken, Tomaten, Oliven und selbst gemachten Käse. Ziegen oder Schaf werden gegrillt, Blätterteig mit Nena gefüllt, einer Art Wildspinat.

7. Die Hauptstadt Tirana

Wer Tirana besucht, findet eine fortschrittliche Stadt vor: Neue Straßen, moderne Hochhäuser und die vielen Läden, Cafés und Restaurants im Stadtzentrum lassen fast vergessen, dass Albanien Ende der 1980er Jahre ein völlig verarmtes Land war.

8. Sicherheit

Viele denken beim Stichwort „Albanien“ an Blutrache und Kriminalität. Dazu sei das Auswärtige Amt zitiert: „Fälle von Gewaltanwendung bei Klein- und Straßenkriminalität sind relativ selten.“ Also, ab nach Albanien.

9. Anreise

Knapp über eine Stunde dauern die Flüge von Wien oder Ljubljana zum Flughafen von Tirana, der den Namen der albanisch-stämmigen Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa trägt.

10. Auf dem Fahrrad durch Albanien mit Biketeam-Radreisen

Einsame Strecken in entlegenen Bergen, Übernachtungen in traditionellen Gasthäusern, selbst gemachte Speisen aus Hof und Garten: Eine Bike-Tour durch die Berge Albaniens, ist eine Zeitreise in die Vergangenheit und ein Geheimtipp, der es in sich hat. Auf wilden Naturpisten sind wir auf dem Mountainbike unterwegs über entlegene Täler, einsame Pässe und durch geheimnisvolle Weiler. Die Trekkingradreise vereint wildes Bergland mit abwechslungsreichen Küstenetappen. Spätestens nach dem ersten Tag weiß man: Es lohnt sich manchmal, bekannte Pfade zu verlassen und neue zu erfahren. In Albanien, diesem letzten Geheimnis Europas.

Habt ihr auch Lust Albanien mit dem MTB oder Trekkingbike zu entdecken? Alle Details zur Reise findet ihr unter:

Albanien Trekkingbike- oder Mountainbike-Reise >>

Wir beraten Euch gerne, auch persönlich, unter Tel. 0761 / 556 559-29 oder per Mail info@biketeam-radreisen.de.

Gute Erfindung: 200 Jahre Fahrrad

Eine hervorragende Erfindung, effizient und dabei noch umweltfreundlich: Das Fahrrad feiert dieses Jahr seinen 200. Geburtstag. Am 12. Juni 1817 unternahm Karl Freiherr von Drais, geboren in Karlsruhe, die Jungfernfahrt mit der von ihm erfundenen „Laufmaschine“.

Doch wieso eigentlich wurden Anfang des 19. Jahrhunderts muskelbetriebene Fortbewegungsmittel erfunden? Verantwortlich sind äußere Umstände: Ein Vulkanausbruch, Missernten, Futter- und Pferdemangel – da braucht es Muskelkraft als Kutschenersatz.

Das Verlangen nach muskelbetriebenen Fortbewegungsmitteln entstand, weil Pferde, lange Zeit die günstigsten Transport-Antriebe, von einigen Hafermissernten auf einmal kostspielig wurden. Zur gleichen Zeit, im Jahr 1815, eruptierte in Südostasien der Vulkan Tambora. Seine gigantische Aschewolke verdunkelte die Erde zeitweilig, er brachte Eiseskälte, weitere Missernten und Hungersnöte.

Als die Katastrophe vorüber war, hatten die Menschen ihre Pferde längst verspeist. Ein „pferdeloser“ Ersatz musste her. Karl Freiherr von Drais hatte zu dieser Zeit die zündende Idee: Eine „Laufmaschine“, eine „Draisine“ oder ein „Veloziped“ – ein Gestell aus Holz mit zwei geschmiedeten Reifen hintereinander und einem beweglichen Vorderrad: Der Vorbote unserer heutigen Fahrräder war geboren. Eine Radreise würde auf Drais Laufmaschine einiges an Kondition liefern, so stieß man sich mit beiden Füßen ab, Pedale gab es keine. Das funktionierte jedoch erstaunlich gut, sein Konzept war raffiniert: Die Lenkung wurde weit nach vorne gelagert, um ausreichend stabil zu sein. Außerdem wog die Konstruktion nur 20 Kilogramm, was in etwa dem Gewicht eines durchschnittlichen Trekkingrades entspricht.

Die Jungfernfahrt mit seiner Draisine führte Karl Freiherr von Drais von Mannheim nach Schwetzingen ins Relaishaus. Später bot er auch öffentliche Fahrten an, um sein Laufrad bekannter zu machen. Am 29. April wäre er 257 Jahre alt geworden.

Vielleicht sitzt er nun auf einer Wolke im Himmel, lässt die Füße baumeln und denkt beim Anblick all der Radfahrer stolz an seine Erfindung zurück.

Madagaskar per Rad entdecken

Unsere Reiseteilnehmerin Sigrid G. hat uns auf unsere Radreise nach Madagaskar begleitet. Mit Ihrem Reisebild hat Sie am BIKETEAM Fotowettbewerb im August 2016 teilgenommen und den ersten Platz belegt.

Grund für uns nochmals nachzufragen:
Wie würden Sie Madagaskar beschreiben? Was hat Ihnen besonders gefallen?

„Eines der ärmsten Länder der Welt zu besuchen, auf die Idee kommt nicht jeder. Wir wurden nicht enttäuscht. Eine ehemalige französische Kolonie, die vergessen wirkt. Die riesige Insel ist im Norden tropisch geprägt, im Süden fast wüstenhaft. Wir sahen Regenwald und Baumwollfelder.
Mich packte das Interesse für die einzigartige Pflanze- und Tierwelt das Land zu bereisen. Wir erkannten viele Pflanzen wieder, unsere Topfpflanzen kommen daher.
Wir sahen viele Lemuren, die landestypischen Halbaffen.

Die Radreise fängt gut an, Reiseleiter Klaus holt uns vom Flughafen ab und wir besichtigen am gleichen Tag eine Königsgrabstätte. Immer rückwärts verneigend verlassen wir die Grabhäuser. Die Madagassen sind christlich geprägt mit vielen merkwürdigen Riten wie Grabumbettungen. Ein freudiges Fest.
Die ersten Bewohner Insel sind Indonesier gewesen, viel später kamen erst Afrikaner dazu. Das Land geprägt durch Reisanbau und Dörfern aus zweistöckigen schlichten Lehmbauten und einer kleinen Kirche. Richtig umgehauen hat uns die Armut nicht. Wir, mein Mann und ich, hatten immer das Gefühl es ist zwar arm, aber die Dörfer sind noch intakt. Nicht so viel eigennützige angebliche Entwicklungshilfe.
Immer fühlten wir uns sicher. Das lag auch der kompetenten Reiseleitung. Die Strecken waren gut ausgewählt, die Räder gut pflegt, wir hatten einen eigenen Mechaniker dabei und konnten jederzeit im eigenen Reisebus mitgenommen werden. Das Essen war abwechslungsreich und die Hotels einfach und sauber meist von Chinesen geführt. Wir haben viele positive Eindrücke mit nach Hause genommen und würden wieder dort hinreisen. Wir wurden nur am Strand angebettelt.

Eine landschaftlich abwechslungsreiche Reise mit gutem Wetter. “


Alle Reisedetails zur Madagaskar Radreise ansehen >>

Bike-Reise durch Bhutan

Unsere Reisegäste Anita und Dominique berichten in Ihrem Reisebericht über ihre Radreise durch Bhutan. Damit nehmen Sie uns mit auf eine Radtour, durch ein Land, das unter anderem durch das Bruttonationalglück bekannt ist. Denn bereits 1972 hat das Königreich Bhutan Glück als höchstes Gut ausgewiesen. Wir danke Anita und Dominique für diesen tollen Reisebeitrag.

Im November 2015 buchte ich zusammen mit meiner Partnerin die Bike-Tour in Bhutan. Die Reise führte uns auf abenteuerlichen Wegen von West nach Ost und per Inlandflug wieder zurück nach Paro.

Das Abenteuer beginnt bereits im Anflug zum Flughafen in Paro. Dieser gilt als einer der schwierigsten Landeplätze weltweit, da der Landeanflug durch ein enges Tal führt und kurz vor dem Aufsetzen sogar nochmals eine Linkskurve geflogen werden muss. Für Aviatik-Fans ein Leckerbissen, für alle anderen ein Moment des Augenzuhaltens.
Wir wurden in Paro von den örtlichen Guides freundlich empfangen und konnten gleich unsere Unterkünfte beziehen. Diese waren fast durchwegs besser als erwartet. In einzelnen entlegenen Regionen vermögen die Hotels allerdings nicht mit dem Komfort von Unterkünften in städtischen Regionen mitzuhalten. Die Hotels waren wiederum auch nicht der Anlass unserer Reise, so dass wir sehr gut mit den unterschiedlichen Gegebenheiten leben konnten.

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Die ersten Tage dienten der Akklimatisation an die Höhe. Der Hauptort Thimpu liegt 2300 Meter ü. Meer. Für uns Flachländer dennoch eine Umstellung, wenn wir die Höhe doch auch von den Alpen kennen. Mittels leichten Einführungs-Touren erkundeten wir unter kundiger Führung der Guides das Umland von Thimpu. Dabei kam auch die Kultur nicht zu kurz und wir besuchten das lokale Regierungsgebäude und Kloster (Dzong). Interessanterweise finden sich in Bhutan die Mönche und Regierungsbeamten unter einem Dach. In der einen Hälfte der Dzongs finden sich die Büros der Regierungsangestellten, in der andern die Unterkünfte und Gebetsräume der Mönche. Unser Guide erläuterte uns das Leben der buddhistischen Mönche und die Bedeutung der verschiedenen Zeichnungen an den Wänden im Klosterinnern. Auch den Nationalsport, das Pfeilbogenschiessen, lernten wir kennen und besuchten zudem den lokalen Markt.

Radreise Bhutan_Pfeilbogenschiessen Radreise Bhutan_Markt

 

 

 

 

Radreise Bhutan_Kultur2 Radreise Bhutan_Kloster2

Am vierten Tag begann die eigentliche Tour. Zuerst galt es den Dochula-Pass (3150m) zu erklimmen. Dank der Akklimatisation kamen sämtliche Gruppemitglieder relativ locker auf den wunderschönen Pass. Auf dem Pass gönnten wir uns im Bergrestaurant einen feinen Tee. Anschliessend ging es auf einer langen Abfahrt hinunter Richtung Punakha. Wir übernachteten in einem wunderschönen Oeko-Hotel (dem ersten Bio-Hotel in Bhutan überhaupt).

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Gestärkt von einem leckeren Frühstück machten wir uns am folgenden Tag in das Tal der Schwarzhals-Kraniche (Phobjikha). Dazu galt es zuerst den Lawala-Pass (3360m) zu überqueren. Auf dem Pass überraschte uns das Küchenteam mit einem leckeren Mittagessen. Überhaupt zur Verpflegung während des Tages: Dank einem mitgereisten Koch und der Mithilfe der beiden anderen Fahrer wurden wir täglich mit einem feinen Essen unterwegs verwöhnt. Da in Bhutan das Töten von Tieren verboten ist (!), verzichteten wir auf Fleisch und genossen die Fülle an Variationen von Gemüse, Eierspeisen und Käse. Wer es scharf mag, kommt nicht zu kurz. Die Bhutaner sind ausgesprochene Chilli-Liebhaber. Diese essen sie zu jeder Tageszeit. Für die Gäste besteht aber die Wahl: Wer mag, schöpft Chillis in seinen Teller, wer es nicht mag, lässt es eben sein.

Radreise Bhutan_Verpflegung Radreise Bhutan_Essen

Nach dem Mittagessen ging es auf leichten Single-Trails ins Phobjika-Tal. Das Tal ist eine Augenweide. Nur von einzelnen Bauernhöfen besiedelt, erschien uns das Tal sehr ursprünglich. Man fühlt sich wie in einer andern Welt. Die Schwarzhals-Kraniche lassen sich von den Aussichtsposten gut beobachten.

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Die nächste Etappe führte uns über den Pelela-Pass (3400 m) nach Trongsa. Der Pass ist fast mühelos zu fahren, da die Höhendifferenz nicht mehr so bedeutend ist wie in den Vortagen – und die Zahl unserer roten Blutkörperchen nochmals gestiegen ist. Die Strasse hinunter nach Trongsa, welche aufgrund der vielen Baustellen von unseren Bikes einiges abverlangt, fordert hingegen wieder unsere volle Aufmerksamkeit. Müde aber zufrieden kommen wir in einer schönen Unterkunft an, wo wir im Garten ein kühles Bier geniessen.
Ein Muss in Trongsa ist die Besichtigung des Dzongs. Dank unserem kompetenten Guide erhalten wir auch hier wieder Einblick in das Leben der Mönche und Geschichte des eindrucksvollen Klosters.

Radreise Bhutan_Kultur Radreise Bhutan_Kloster

Die weiteren Etappen führen uns in den Süden des Landes und wieder zurück. Die Vegetation verändert sich mit der abnehmenden Meereshöhe markant und wechselt zu einer subtropischen Vegetation. Im Manas-Nationalpark hat es wildlebende Elefanten, Tiger und Affen. Aber keine Angst: Die Tiger sind sehr scheu und ein Kontakt mit Menschen ist so gut wie ausgeschlossen.

Radreise Bhutan_Radtour

Der Schluss der Tour führt uns ins Chumey-Tal und nach Bhumtang. Nach langer Zeit geniessen wir wieder einmal einen Capuccino und ein feines Stück Kuchen. Das Essen in einem kleinen lokalen Restaurant ist hervorragend. Wiederum ein feiner Tipp unserer erfahrenen Guides!

Viel zu früh dann schon die Rückreise per Inlandflug von Bhumtang nach Paro. Aus dem Flieger sieht man nochmals die verschneiten Gipfel des Himalayas. Nach einem halbständigen Flug erreichen wir Paro, von wo wir via Delhi zurück in die Schweiz fliegen.

Eine unvergessliche Reise!

 


Noch ein paar praktische Tipps:
– Die Reise stellt einige physische Anforderungen an die Teilnehmer. Vor der Reise deshalb unbedingt genügend trainieren. Wer während des Tages nicht mehr mag, kann allerdings jederzeit sein Bike aufladen und im Begleitfahrzeug weiterfahren…
– Die Wege führen vorwiegend auf der Haupt-Strasse von West nach Ost des Landes. Andere Strassen gibt es praktisch nicht. Die Regierung beschloss, die Strassen auszubauen. Dieses Vorhaben wird mit unzähligen Bauprojekten umgesetzt. Die Baustellen sind in der Regel mit Mountainbikes gut befahrbar; ab und zu gib es aber Staub-Immissionen oder auch Wartezeiten. Gegen Osten hat es tendenziell weniger Baustellen. Die Auto- und Lastwagenfahrer sind vergleichsweise „velofreundlich“.
– Wir konnten die Bikes von den lokalen Guides mieten (Hard-Tales). Die Bikes waren von guter Qualität. Aufgrund umständlicher Gepäck-Regelungen in Delhi (man checked das Gepäck bei Umsteigen aus und wieder ein) raten wir von einem Mitbringen des eigenen Bikes ab.
– Die Unterkünfte in städtischen Gebieten sind absolut auf westlichem Niveau. In peripheren Gegenden haben die Unterkünfte allerdings meist sehr einfachen Standard. Wer auf Luxus nicht verzichten kann, bucht die Reise folglich besser nicht.
Essen: Wir machten mit vegetarischer Küche gute Erfahrungen. Die Speisen werden durchwegs frisch zubereitet und in Buffetform angeboten. Das hat den Vorteil, dass gleich verschiedene Gerichte ausprobieren kann. Unser Favorit waren die Momos, in Teig eingewickeltes und fritiertes Gemüse.

Anita und Dominique, Schweiz


Reisetermine:
09.-24.10.2016

Den vollständigen Reiseverlauf zur Radreise durch Bhutan ansehen >>

Radreiseziel Albanien

Unser Geschäftsführer Peter Bär war im Juni auf Erkundungs- und Informationsreise in Albanien und hat beeindruckende Eindrücke mit gebracht.

Das touristisch noch relativ unerschlossene Land besticht durch seine sympathische Bevölkerung, spannende Landschaften vom Hochgebirge bis zum mediterranen Süden sowie zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten. Neben der eindrucksvollen Landschaft und der besonderen Gastfreundschaft hat ihm die albanische Küche begeistert.

 

Mit dem Fahrrad durch Albanien

Neben der bereits bestehenden Trekkingbike-Reise im Süden des Landes wird es in naher Zukunft sicherlich weitere Bike-Angebote von Biketeam in diesem faszinierenden Land geben!

Details zur geführten Radreise in Albanien >>

 

Biketeam Radreisen auf Erkundungsreise in Albanien Biketeam Radreisen auf Erkundungsreise in Albanien Biketeam Radreisen auf Erkundungsreise in Albanien Biketeam Radreisen auf Erkundungsreise in Albanien Biketeam Radreisen auf Erkundungsreise in Albanien Biketeam Radreisen auf Erkundungsreise in Albanien Biketeam Radreisen auf Erkundungsreise in Albanien Radreise Albanien9 Biketeam Radreisen auf Erkundungsreise in Albanien Biketeam Radreisen auf Erkundungsreise in Albanien Biketeam Radreisen auf Erkundungsreise in Albanien
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Weitere interessante Blogbeiträge rund um Albanien:

Sri Lanka per Rad entdecken

Unser Reiseleiter Patrick Neddermeyer reiste Ende März für 3 Wochen nach Sri Lanka. Ziel seiner Reise war es eine neue Radreise auf Sri Lanka auszuarbeiten, welche die Highlights der Insel verbindet und das Land authentisch widerspiegelt. Nach der Reise haben wir Patrick zur Reise befragt.

Radreise Sri Lanka

 

 

 

 

 

Biketeam:
Hallo Patrick, mittlerweile bist du bereits einige Wochen wieder aus Sri Lanka zurück. Vermutlich schwelgst du noch in den Reiseerinnerungen.

Patrick:
Ja, diese Reise war wunderschön und hat einen starken Eindruck auf mich hinterlassen.
Die Mischung aus tropischen Landschaften, asiatischer Kultur und sehr freundlichen Menschen hat mir sehr gut gefallen.


Radreise Sri LankaRadreise Sri Lanka

 


Biketeam:
Was macht Sri Lanka aus?

Patrick:
Ich habe selten eine Insel gesehen, die so vielseitig und interessant ist. Auf einer Fläche, vergleichbar mit der von Bayern ist, findet man die unterschiedlichsten Landschaftsformen: Gebirgswälder, Flusslandschaften, Trockensteppe, fruchtbare Hochebenen, Regenwald und natürlich wunderschöne tropische Strände.
Die Tierwelt allein ist schon eine Reise nach Sri Lanka wert. Selbst außerhalb der Nationalparks begegnet man Wildtieren, die man bei uns nur im Zoo betrachten kann.
Besonders fasziniert haben mich aber die zahlreichen Tempel und Pagoden. Für kulturinteressierte Reisende hat Sri Lanka extrem viel zu bieten.

Radreise Sri Lanka Radreise Sri Lanka Radreise Sri Lanka Radreise Sri Lanka

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Biketeam:
Das klingt wirklich spannend. Welchen Wildtieren bist du denn begegnet?

Patrick:
Vom Rad aus habe ich Elefanten, Hirsche, Warane, Krokodile, Mungos und natürlich jede Menge verschiedene Affenarten gesehen. Da die Radtour auch an vielen Seen vorbeiführt kann man auch viele Vögel, wie etwa Adler, Kraniche, Kingfisher und Ibise beobachten.
Mit ein Höhepunkt der Reise war die Jeepsafari im Yala Nationalpark, bei der ich neben Elefanten und anderem Großwild auch einen Leoparden in freier Wildbahn erleben durfte.

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Biketeam:
Was war dein schönstes Erlebnis während der Radreise?

Patrick:
Schwer, dies auf ein Erlebnis zu beschränken.
Besonders in Erinnerung ist mir ein Candlelight- Dinner am Strand von Mirissa geblieben. Es war Flut, der Indische Ozean kam bis an meine Füße und ich genoß eine hervorragende Fischplatte. Dazu kam noch ein stimmungsvoller Sonnenuntergang. Es war so schön, daß es fast schon kitschig war.
Vom Radfahren her erinnere ich mich besonders an den Ausblick vom Haptula Pass.
Wir waren über den Wolken und konnten von 1400 Meter Höhe über halb Sri Lanka und das Meer blicken.


Biketeam:
Gab es etwas, das dich auf der Reise überrascht hat?

Patrick:
Ich fand es sehr erstaunlich wie gut die verschiedenen Religionen miteinander auskommen.
In Kataragama gibt es zum Beispiel eine große Tempelanlage in der Buddisten und Hindus gleichzeitig beten.
Auch die Freundlichkeit der Einheimischen fand ich sehr überraschend. Ab und zu schenkte man mir während meiner Pausen sogar Obst, oder brachte einen Tee vorbei.

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Biketeam:
Welche Religionen gibt es in Sri Lanka und wie wirken sie sich auf das Leben und die Kultur aus ?

Patrick:
Der Süden und die Gegend um Kandy sowie das Gebiet um Anuradhapura waren Zentren des antiken Buddhismus, wohingegen im Norden und Osten hinduistische Tempelkomplexe existierten. Die holländischen, portugiesischen und englischen Kolonialherren förderten natürlich stark das Christentum und arabische Händler brachten den Islam ins Land.
Deshalb ist Sri Lanka heute eine multireligiöse und multiethnische Nation.
Ich habe den Eindruck, daß besonders die buddhistische Religion noch deutlich gelebt wird,die andere Religionen aber gleichberechtigt sind.
Für uns Touristen bietet Sri Lanka deshalb eine Vielzahl von interessanten Tempelanlagen

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Biketeam:
Wie ist die Infrastruktur auf Sri Lanka für Radreisen geeignet?

Patrick:
Ich war positiv überrascht. Die Strassen waren meistens in einem guten bis sehr guten Zustand. Auch kleine Dörfer haben Läden in denen man gekühlte Getränke und Verpflegung kaufen kann.
Der Verkehr in den größeren Städten ist natürlich sehr lebhaft und wie überall in Südostasien etwas gewöhnungsbedürftig, deshalb haben wir die Tour so gelegt, daß wir vorwiegend kleine, verkehrsarme Strassen ausserhalb der Städte benutzen . Hierbei sind die Begleitfahrzeuge eine große Hilfe, denn durch sie können wir zum Beispiel in Kandy übernachten, ohne mit den Rädern durch den Stadtverkehr zu müssen.

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Biketeam:
Sri Lanka ist bekannt für die Produktion und den Export von Tee (Ceylon), Kaffee, Kautschuk und Kokosnüssen. Wie können wir uns die Landschaft vorstellen?

Patrick:
Durch die vielen Naturschutzgebiete ist genügend Raum für unberührte Natur geblieben. Es gibt keine riesigen eintönigen Plantagen, sondern die Landschaft ist sehr abwechslungsreich.

Radreise Sri Lanka

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Biketeam:
Nach aufregenden Tagesetappen möchte man sich gut stärken. Wie ist das Essen? Hattest du eine Leibspeise?

Patrick:
Mir hat das Essen sehr gut geschmeckt. Es ähnelt dem Südindischen und ist dementsprechend stark gewürzt. Es gibt in jedem Restaurant Fleisch, Fisch wie auch sehr leckere vegetarische Gerichte.
Wer Curries mag ist in Sri Lanka gut aufgehoben und ich habe trotz dem Radfahren etwas zugenommen, was allerdings auch an dem guten Lionsbeer liegen kann 🙂
Wer nicht gerne scharf isst, muß nicht hungern, denn alle Hotels bieten auch mildere Gerichte für den europäischen Gaumen an

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Biketeam:
Wie ist das Klima auf Sri Lanka?

Patrick:
Das hängt sehr von der Höhenlage ab. An der Küste ist es feucht- warm , normalerweise zwischen 28 und 32°C, sobald man aber über 500 Meter kommt, ist das Klima sehr angenehm und perfekt zum Radfahren.

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Biketeam:
Was ist die beste Reisezeit?

Patrick:
Januar und Februar sind ideal für Radtouren. In dieser Zeit sind die Niederschläge normalerweise gering und die Temperaturen sind optimal für längere Radtouren.


Biketeam:
Müssen die Teilnehmer bei der Radreise ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder gibt es gute Leihräder ?

Patrick:
Ich hatte für die Erkundungsreise sicherheitshalber mein eigenes Reiserad mitgenommen , was sich allerdings als unnötig herausgestellt hat, denn unser lokaler Partner verfügt über ein großes Kontingent von gut ausgestatteten Mountainbikes.
Deshalb werde ich bei meiner nächsten Reise nur meinen Sattel und Klickpedale mitnehmen.


Biketeam:
Worauf muss man beim Radfahren in Sri Lanka besonders achten ?

Patrick:
Es ist wichtig, defensiv und aufmerksam zu fahren, denn in Asien hat bekannterweise das größere Fahrzeug Vorrang. Besonders Busfahrer sind nicht besonders rücksichtsvoll und erwarten, dass andere Verkehrsteilnehmer Platz machen. Beherzigt man die obige Regel, kommt man gut zurecht und ich bin ohne Probleme selbst durch den stärksten Stadtverkehr von Negombo und Colombo geradelt.
An den Linksverkehr habe ich mich überraschenderweise sehr schnell gewöhnt.
Die Tour ist so konzipiert, daß wir durch keine größeren Städte, wie Negombo oder Kandy radeln müssen, sondern dass uns unser Bus bis zum Startpunkt der Tour bringt. Die Begleitfahrzeuge sorgen nicht nur für Komfort und sind ein „ Rettungsanker“ bei einer Panne oder Unpässlichkeit, sondern erhöhen auch die Sicherheit, indem sie die Strasse hinter uns absichern.


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Biketeam:
Die Reise klingt sehr spannend und vielseitig! Wir freuen uns auf die geführten Radreisen im November 2016 und Februar 2017.

Reisedetails und Buchung >>

Erkundungsreise durch Schottland

Mitte Februar war ich zur Erkundungreise in Schottland. Zugegeben für eine Radreise eine nicht ganz optimaler Reisezeitraum. Mit unseren geführten Radtouren sind wir jedoch im Juli unterwegs. Bei Temperaturen von rund 20 Grad sind die geführten Radreisen durch die Hebriden und Highlands Schottlands ein Traum. Und trotz des Wintereinbruchs war ich mal wieder von der Weite, den einsamen, teils schroffen und teils lieblichen Landschaften und den schmalen Sträßchen, die sich ganz dezent durch die Landschaft winden fasziniert.

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Ziel meiner Erkundungreise war es die Radstrecken vor der Saison zu prüfen und neue, mögliche Teilstrecken zu erkunden. Darüber hinaus nuzte ich die Reise aber auch, um die Unterkünfte zu testen und Kontakte zu Leistungsträgern zu knüpfen.

Dieses mal bin ich über Edinburgh angereist und bin nach kurzem Pausenstopp in Stirling direkt in den Trossachs Nationalpark aufgebrochen. Ich genoss es tief durchzuatmen. Die Luft war zwar kalt, aber die frische Brise erdet. Kaum bin ich aus Stirling losgefahren, hatte ich auch den Verkehr hinter mir gelassen. Wahrscheinlich hätte ich ab diesem Zeitpunkt die Autos, welche mir auf der Reise begegneten an zwei oder drei Händen abzählen können. Vorbei an Gutshöfen, Schafherden und Wasserfällen machte ich mich auf zur rauen Küste und setzte von der Hafenstadt Oban per Fähre auf die Inneren Hebriden über. Um diese Jahreszeit hatte ich fast die ganze Fähre für mich alleine.

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Einsam windet sich die Radstrecke entlang der Küste der Isle of Mull, über den Inselrücken zur Ostküste. Nach einer kurzen Pause setze ich mit einer kleinen Fähre von die Halbinsel Ardnamurchan und Skye über.

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Am liebsten hätte ich zwei, drei oder noch mehr Picknickpausen eingelegt, so beeindruckend war die Landschaft. Aber zum einen war es wirklich noch sehr kalt und zum anderen war mein Zeitplan leider auch etwas straff. Also hielt ich mich beim Radfahren warm.

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Zur Stärkung gab es dazwischen Fish and Chips. Die angegebenen Kalorien können ja eigentlich auch nur als Wärmepolster dienen.

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Zurück am Festland fuhr ich in die aussichtsreichen Highlands. Eine stillgelegte Bahntrasse führte mich ca. 20 Kilometer auf fast ebener Strecke mitten durch die Highlands.

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Langsam änderte sich das Landschaftsbild, war es an der Küste und auf den Inseln noch etwas rauh und in den Highlands um diese Jahreszeit noch etwas karger, wurde es mit jedem Kilometer nun lieblicher. Loch für Loch schmiegte sich nun aneinander. Darunter war natürlich auch der sagenumwogene Loch Ness. Etwa 30 Kilometer fuhr ich entlang des Canadonial Canal und entdeckte einen tollen Waldweg, der oberhalb des Sees herrliche Aussichten bietet. Der Kanal verbindet Loch Linnhe mit der Nordküste und wird gerne von kleineren Booten befahren. Entlang des Kanals windet sich ein Fahrradweg. Dazwischen wandert mein Blick auf Schleusen. Beeindruckt hat mich eine Schleusentreppe mit vier hintereinander liegenden Schleusenstufen in Fort Augustus.

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Über die Highlands erreichte ich wieder den Trossachs Nationalpark. Mein Blick ging nochmals auf die zurückgelegte Strecke: noch vor wenigen Tagen war ich in den Bergen und Tälern der Highlands, nun konnte ich die Kulisse in vollem Panorama bestaunen. Das I-Tüpfelchen dabei stellten die Castles dar. So bestaunte ich zum Beispiel das Castle Menzies – eingeplant am Ende unserer Radreise, welches auf ein altes Adelsgeschlecht zurück zu führen ist und heute noch besichtigt werden kann.

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Das David Stirling Memorial zeigte mir schließlich den Weg zurück nach Stirling.

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Als Radreiseziel kann ich Schottland nur empfehlen. Für alle, die sich die Naturkulisse per Rad erleben möchten bieten wir 2016 drei geführte Radreisen an.

Alle Infos zur Radreise Schootland findet ihr hier >>

 

 

 

 

Erkundungs-Radreise durch Kambodscha

Auf den Spuren unserer geführten Radreise durch das buddistisch geprägte Königreich Kambodscha – Tempel, Mangrovenwälder, Salzfelder und viele schützenswerte Nationalparkreservate.

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Statt Tannenzauber und Plätzchenduft hat es mich  zum Jahreswechsel nach Kambodscha gezogen. Seit letztem Jahr bieten wir eine Trekkingbike-Radreise durch das Königreich am Golf von Thailand an.

 

 

In regelmäßigen Abständen setzen wir zur Qualitätssicherung unserer Radreisen Erkundungsreisen an. Dabei fahren wir vor Ort die Touren ab und halten gleichzeitig Ausschau nach spannenden Reisezielen, welche in den Tourenverlauf eingebunden werden können.

Schon nach der ersten Erkundungsreise nach Kambodscha war mir klar, dass das kleine Königreich mehr als nur ein Reiseverlängerung einer Thailand- oder Vietnam-Reise wert ist. Dies hat sich auch bei seiner Erkundungsreise vor wenigen Wochen wieder bestätigt.  Im Vergleich zu den stärker bereisten Nachbarländern Thailand und Vietnam lässt sich Kambodscha noch in seiner ursprünglichen Art erleben. Hier wird der Buddhismus gelebt und es gibt nur geringen Badetourismus und keine Bettenburgen.

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Ausgehend vom Ausgangspunkt Siem Reap führte die Erkundungsreise nach Angor Wat. Die Tempelanlagen aus dem 15. Jahrhundert zählt mit mehr als 1.000 Tempeln und Heiligtümern zu den größten Sakralbauten der Welt und ist mittlerweile UNESCO Weltkulturerbe.

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Von hier aus geht es mit dem Rad in den Phnom Koulen Nationalpark. Als erfrischend erwies sich ein Badestopp direkt unter einem Wasserfall!

Zurück über Siem Rap erreichte ich den größten Binnensee Süostasiens „Tonle Sap“.  Da sich der Wasserspiegel in der Regenzeit bis zu 1-2 Meter heben kann,  wurden die Gebäude rund um den Binnensee auf Pfählen und Stelzen gebaut. Besonders abwechslungsreich war hierbei der Blick vom Wasser. Nach einer Radtour vorbei an zahlreichen Fischern und Pfahlbauten stieg ich jedoch diesemal auf  ein Boot um.  Dieses führte bis an das andere Seeufer und über die Flusslandschaft weiter bis in die Hauptstadt Phnom Penh. Die Bootstour eröffnet nochmals einen neuen Blickwinkel. Wir werden daher versuchen, diese fest in unseren Routenverlauf zu integrieren.

Die Hauptstadt Phnom Penh entwickelte sich nach Angkor zu einem der wichtigsten touristischen Ziele. Hierzu zählt neben dem Besuch des Königspalastes auch die Besichtigung der Killing Fields. Vor 30 Jahren endete in Kambodscha die Schreckensherrschaft der Roten Khmer. Heute sind die Massengräber wichtige Gedenkstätten für den 30jährigen Bürgerkrieg.

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Der weitere Verlauf der Radreise führte durch Nationalparks, welche geprägt sind durch Regenwälder. Mit dem Schiff steuerte ich die  Eco Community Chi Phat an. Diese widmet sich dem Schutz des Regenwaldes und gibt während einer kleinen Wanderung Einblick in Flora und Fauna. Optional bietet sich auch eine Kajaktour oder eine Abkühlung im Fluss an. Nach einer Übernachtung ein einem kleinen Gästehaus lockt eine Tagestour auf kleinen Wegen durch den Dschungel.

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Der letzte Reiseabschnitt führte entlang der Küste in den beliebten Badeort Kep. Dabei machte ich einen Zwischenstop in einer Bio-Pfefferplantage und besuchte ein impossantes Höhlensystems in den Karstbergen. Vorbei an Salzfeldern erreichte ich schließlich den Küstenort Kep. Der Ort wurde 1908 unter französischer Kolonialherrschaft aufgebaut. Noch heute zeigen dies alte französische Villen, die nun teilweise wieder restauriert werden.

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Unmittelbar angrenzend befindet sich der kleine Nationalpark Kep. Hier stellte ich das Fahrrad beiseite und umrundete den kleinen Nationalpark zu Fuss. Auf dem acht Kilometer langen Pfad wurde ich dabei von Schmetterlingen und Affen begleitet.

Zum Abschluss der Reise setzte ich à la Robinson Crusoe mit einem kleinen Booten auf die Insel Koah Tonsay über. Die  1,7 km² kleinen Insel ist bei den Einheimischen für Ihre Mangrovenwälder und weißen Sandstrände sehr beliebt. Bislang hat jedoch der Tourismus kaum Einzug gehalten. Ganz entspannt verbringe ich den letzten Reisetag schwimmend im warmen Wasser.  Das nächste mal kommt der Schnorchel zum Einsatz, denn die lebendige Unterwasserwelt mit Fischen und Korallen lockt den Kopf auch mal unter Wasser zu strecken.

 

Radreise von Angkor über Phnom Penh zur Küste

Auch 2016 bieten wir eine geführte Radreise durch Kambodscha an:
Reisetermin: 12.11. – 27.11.2016

Alle Informationen zur Reise und zum Tourenverlauf findet Ihr hier >>

Gerne beraten wir Euch auch persönlich, Tel.  0761 / 556 559 29.