Radreise nach Vancouver Island: „Die Freundlichkeit überwältigte uns“

Vancouver Island Radreise
Vor der kanadischen Küste liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte nordamerikanische Pazifikinsel. Die Berglandschaften sind von einem dichten Netzwerk aus Bergen und Flüssen geprägt. Frau Jesse entdeckte die Vancouver Island während ihrer zweiwöchigen Radreise und schildert uns ihre Erlebnisse:
 
Die Vorfreude auf unsere Kanadareise war riesig. Schon im Vorfeld verlängerten wir die Reise sowohl vor Beginn der Radreise als auch im Anschluss mit Zusatznächten In Vancouver.
So hatten wir genug Zeit, erst mal richtig anzukommen und Vancouver kennen und lieben zu lernen.
 
Die Freundlichkeit der Kanadier überwältigte uns bereits in den ersten Tagen und sollte uns während der gesamten Reise begleiten. Nicht den richtigen Weg zu finden war schier unmöglich, denn sobald wir die Nase in unsere Reiseroute steckten oder uns einfach nur suchend umschauten, bremste auch schon jemand ab und fragte ob er/sie uns helfen könne. Die ersten drei Tage hangelten wir uns über die Capilano Suspension Bridge, genossen die Aussicht vom Grouse Mountain, durchquerten und umrundeten den Stanley Park, düsten den Seawall entlang oder landeten inmitten von Filmaufnahmen. Noch bevor unsere Radtour richtig startete, wussten wir schon kein Datum und keinen Wochentag mehr.
 
 
Dann ging es los, mit dem Rad Richtung HoreshoeBay. Ehrlich gesagt, hatten wir nicht damit gerechnet, gleich am Anfang so oft unser Rad schieben zu müssen. Das Gepäck schien dabei das Rad stur in die entgegengesetzte Richtung ziehen zu wollen. Aller Anfang ist schwer. Die Überfahrt nach Vancouver Island war wunderschön und die Besitzer unserer ersten Unterkunft begrüßten uns, als wären wir schon lange Freunde.
 
Am nächsten Tag ging es mit dem alten Frachtschiff, der Lady Rose weiter. Hier hob man unsere Ränder noch mit Muskelkraft an Bord und manches Gepäck auch mit einer uralten Seilwinde. Das war sehr abenteuerlich und die fünfstündige Fahrt hätte ruhig noch andauern können. Die nächsten Tagen genossen wir Ucluelet und Tofino. Unterwegs befuhren wir den Pacific Rim National Park, staunten am Wickaninnish Beach, durchliefen den Rainforest Trail und den Trail zum Schooner Beach. In Tofino aßen wir die weltbesten Spareribs, bewunderten die Landschaft mit dem Wasserflugzeug von oben und bekamen bei einer Bear Watching Tour Schwarzbären zu sehen.
 
 
Parksville hat ebenfalls einen wunderschönen Strand, an dem gerade ein Festival stattfand. Von Duncan waren wir eher wenig begeistert. Würde man allerdings dort keinen Übernachtungsstopp machen, verpasst man den lohnenswerten Abstecher zum Cowichan Lake. Auf der ca. 60 km langen Tagesetappe trifft man fast keinen Mensch.
 
 
In Victoria haben wir dem bunten Treiben am Hafen zugeschaut und uns in einem wunderschönen Park und am Strand von dem Trubel ausgeruht, bevor es am nächsten Tag mit dem
Katamaran dann auch schon wieder zurück nach Vancouver ging.
 
Hier hatten wir nochmal fünf wunderschöne Tage vor uns und behielten unsere Räder noch weiter. Wir besuchten Gastown, Chinatown, den Kitsilano Beach, kauften mehrfach in der Markthalle von Granville Island ein und hatten sehr viel Spaß bei einem Baseballspiel. Da unser Abschlusshotel direkt am English Bay lag, nahmen wir unser Abendessen täglich beim Sonnenuntergang am Strand ein.
 
Am Tag vor unserem Rückflug standen wir ganz früh auf und genossen die komplette Umrundung der Stadt und des Stanley Parks noch einmal in aller Ruhe. Den Abend ließen wir am Second Beach beim Summer-Open Air Kno ausklingen. Alles in allem war es ein traumhafter Urlaub.
 
 
  
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