Biketeam-Rennradreisen & die Tour de France

Bei unseren Rennradreise durch Frankreich kommt häufig die Frage auf:

„Auf welchen Strecken, die wir fahren, fährt in diesem Jahr eigentlich die Tour de France?“

Wie wir festgestellt haben, sind es in diesem Jahr nur einzelne Abschnitte. Das liegt daran, dass die französischen Alpen in unserem Programm eine Hauptrolle spielen, bei der Tour de France in diesem Jahr aber eher nur eine Nebenrolle.

Wir möchten Euch im Vorfeld zur Tour eine Übersicht geben, welche Abschnitte der Tour de France 2016 auch im Biketeam-Rennradprogramm vorkommen:

1) Route des Grandes Alpes klassisch
Normalerweise ist diese Reise immer ein Garant für viele gleiche Streckenabschnitte, in diesem Jahr allerdings eher nicht. Die 19. Etappe von Albertville nach St-Gervais führt genau wie unsere Tour über den Col des Saisies. Allerdings wird dieser Pass bei der Tour umgekehrt zu unserer Reise gefahren.
Die 20. Etappe von St-Gervais nach Morzine führt über die Pässe Col des Aravis und Col de la Colombière. Die Profis nehmen die relativ leichte Süd-West-Auffahrt des Col de la Colombière unter die Räder, während die Biketeam-Gäste die anspruchsvolle Nord-Ost-Rampe bewältigen. Etappenziel ist dann der bei Biketeam-Gästen beliebte Etappenort Morzine. Alpe d’Huez ist bei der diejährigen Tour übrigens nicht im Programm, sehr wohl aber bei unserer Reise auf der Route des Grandes Alpes.
Lust geweckt selbst auf das Rad zu steigen?
Beim Termin vom 12.08. – 20.08. sind noch Plätze frei!
Reisedetails zur Route des Grandes Alpes klassisch >>


2) Route des Grandes Alpes Spezial
Auf der 19. Etappe haben auch die Tour de France-Planer den reizvollen Col de la Forclaz oberhalb des Lac d’Annecy in ihr Streckenprofil eingebunden. Die Profis werden sich wohl nicht wie wir die Zeit nehmen, den grandiosen Blick auf den Lac d’Annecy zu genießen.
Auf der 20. Etappen sind dann die beiden „Biketeam-Geheimtipps“ Col de Ramaz und Col de Joux-Plane auch von den Profis zu bezwingen. Diese beiden Pässe sind bei der Tour de France eher selten im Profil.
Übrigens: Lance Armstrong mochte beide Pässe nicht, hier musste er jeweils seine Konkurrenten ziehen lassen, was ansonsten nicht häufig vorkam.
Die Spezial-Route von Biketeam ist mittlerweile ausgebucht, Ihr könnt euch aber gerne schon für das kommende Jahr vormerken lassen.
Reisedetailseite zur Route des Grandes Alpes Spezial >>
Reisetermin 2017 anfragen >>


3) Pyrenäen
Bereits auf der 7. Etappe geht’s in die Pyrenäen. Der erste Pyrenäenpass ist dann auch direkt der prominente Col d’Aspin. Wir genießen auf unserer Reise hier eine tolle Abfahrt hinunter nach Arreau, während für die Profis „unsere“ Abfahrt die schweißtreibende Auffahrt darstellt.
Die 8. Etappe von Pau nach Bagnères-de-Luchon hat dann tatsächlich eine fast 100%ige Überschneidung mit der Biketeam-Königsetappe der Pyrenäentour. Während aber die Biketeam-Gäste bequem in Luz-St-Sauveur starten, haben die Profis bis zu diesem Ort schon einige Kilometer in den Beinen! Der Tour-Start erfolgt nämlich im Kult-Etappenort PAU. Ab Luz-St-Sauveur ist die Streckenführung fast identisch mit der Biketeam-Route, es wird zunächst der berühmte Col du Tourmalet unter die Räder genommen, dann mit der Hourquette d’Ancizan abweichend von der Biketeam-Tour eine schöne Variante seitlich vom Col d’Aspin und zum guten Schluss der Col de Peyresourde. Ziel sowohl bei der Tour wie auch bei Biketeam ist der wunderschöne Thermalort Bagnères-de-Luchon.
Unsere Reise Ende August ist ausgebucht, ihr könnt euch aber gerne schon für das kommende Jahr vormerken lassen.
Reisedetailseite Pyrenäen – Vom Atlanktik zum Mittelmeer >>
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4) Provence
Auf der 12. Etappe steht der berühmte Mont Ventoux im Tour-Fahrplan.
Wir haben den „Kahlen Riesen der Provence“ gleich mehrfach im Programm:
Bei der Tour vom „Genfer See zum Mont Ventoux“ bildet er den krönenden Abschluss.
Im Rahmen unserer Reise „Provence im Herbst“ bieten wir sogar auf Wunsch die 3-fach Befahrung dieses Monuments an, um in den „Club der Verrückten vom Mont Ventoux“ aufgenommen zu werden.
Reisedetailsseite: Genfer See zum Mittelmeer
Reisedetailseite: Provence im Herbst >>


5) Katalonien / Andorra
Moment, das bietet Biketeam doch gar nicht an. Stimmt, aber das wird sich bald ändern.
Biketeam-Produktmanager Arnold Kron war 9 Tage auf Erkundung in Katalonien. Zurückgekommen ist er mit einer neuen Tour in den spanischen Pyrenäen inklusive Andorra.
Auf der 9. Etappe fahren die Teilnehmer der Tour de France auf Streckenabschnitten, die auch für diese Bketeam-Tour geplant sind. Lasst euch überraschen oder schaut es euch im Fernsehen schon mal an!

Die schönsten Gipfelpässe: 1. Platz – Col du Galibier

Als begeisterte Rennradfahrer freuen wir uns auf die Rennradsaison. Nachdem der April seinem Namen alle Ehre gemacht hat, blicken wir auf den Wonnemonat Mai .  Mit den Räder haben wir bereits die ersten Kilometer und Höhenmeter zurückgelegt und so schweift der Blick nun auch auf kommende Ziele.

Dabei haben wir uns die Frage gestellt:

Was sind für uns eigentlich die schönsten Gipfelpässe?

In den nächsten Wochen stellen wir Euch unsere Top 5 vor.

Aber natürlich interessieren uns auch Eure Lieblingspässe. Welche Pässe wolltet Ihr schon längst mal fahren oder haben Euch bereits begeistert.

 


1. Platz: Col du Galibier

Die Nummer 1 unter unseren Lieblingspässen ist der Col du Galibier.

Erhaben schlängelt sich die Passstraße zwischen Valloire und Mont de Lans und verbindet die Départements Savoie im Norden mit dem Departement Hautes-Alpes im Süden. Mit 2645 m und 54 km Passstraße gehört er zu den fünfhöchsten geteerten Pässen der Alpen – ein Traum für jeden Rennradler, sowohl landschaftlich als auch fahrtechnisch. 34 Kehren winden sich bis zum Gipfelpass. Oben angekommen fällt der Blick auf die Grandes Rousses, die Rochers de las Grande Puré und bei guter Witterung sogar auf den Mont Blanc.

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Aber nicht nur bei uns ist der Pass beliebt: Der Col du Galibier zählt seit der ersten Tour-Einbindung 1911 zu den Klassikern der Tour de France.  Als erster Alpenpass der Tour de France nimmt der Galibier im Radsport eine besondere Stellung ein. Seit dieser Zeit wird er regelmäßig im Tourverlauf eingebunden. Zum 100-jährigen Jubiläum wurde er 2011 gleich zweimal befahren.

 

Knapp unterhalb der Passhöhe wurde ein Gedenkstein zu Ehren des Tour de France Gründers Henri Desgrange angebracht. Im zu Ehren wird im Rahmen der Tour der Sonderpreis  Souvenir Henri Desgrange regelmäßig ausgetragen.

Auch weitere Rennrad-Klassiker wagen sich an den Galibier. Die 15. Etappe des Giro d’Italia sollte 2013 auf dem Galibier enden. Schlechtwetterbedingt musste das Ziel kurzfristig jedoch verlegt werden.

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Und für alle die vor Ort sind:
Als Abstecher lohnt die Fahrt zum Alpe d`Huez. Dieser befindet sich im Westen des Col du Galibier. Mit 21 Serpentinen gehört er ebenfalls zu den Klassikern der Tour de France – was sich vor Ort durch die Inschriften der Etappensieger bemerkbar macht. Auf dem 16 Kilometer langen Anstieg geht es knackig zu: Über 1100 Höhenmeter werden zum Gipfel zurückgelegt. Das macht eine durchschnittliche Steigung von 8,5%.

Im Rahmen unserer Rennrad-Reise „Route de Grandes Alpes“ haben wir den Col du Galibier eingebunden. Der erste Termin ist bereits ausgebucht. Aktuell bestehen noch Restplätze für  den Reisetermin 12. – 20.08.2016.

Detail-Information & Buchung der Rennrad-Reise „Route des Grandes Alpes“ >>


Unser Ranking der fünf schönsten Rennrad-Gipfelpässe:
Platz 1: Col du Galibier >>
Platz 2: Mont Ventoux >>
Platz 3: Stilfser Joch >>
Platz 4:  Cime de la Bonette >>

 

Radfahren für den sozialen Zweck

Jeder Kilometer zählt

Markus Gerland und Jens Harseim fuhren im Juni mit uns 850 Kilometer und 20.000 Höhenmeter über die Grandes Alpes. Doch nicht nur der sportliche Zweck stand bei der Radreise „Genfer See zum Mittelmeer – Der Klassiker: Route des Grandes Alpes“ auf den Spuren der Tour de France im Vordergrund, sondern ein Sozialer:

Radfahren für krebskranke Kinder

„Für jeden gefahrenen Kilometer spenden wir einen Euro an den Verein für krebskranke Kinder in Kassel“ erläutert Markus Gerland.

Sie setzten sogar noch eins drauf: pro geschobenen Kilometer spendeten sie sogar zwei Euro.

Der Verein für krebskranke Kinder wurde 1987 von betroffenen Eltern, Ärzten und Krankenhauspersonal im Krankenhaus Park Schönfeld gegründet. Über den Verein werden Familienfreizeiten, Geschwistergruppen oder aber auch das Projekt Traumstern finanziert. Dabei werden den krebkranken Kinden jeden Abend Nachtgeschichten erzählt.

Markus Gerland und Jens Harseim finanzieren mit dem Projekt ein Familienwochenende in Ihrer Heimatstadt Wolfhagen und hollten hierzu mehrere Unternehmen mit ins Boot: Von therapeutischem Reiten, Kinderkursangeboten über Verpflegung und Transport bis hinzu Sonderangeboten für die Eltern.

Ein Funke springt über

Ein ganz großes Dankeschön geht in diesem Zusammenhang an die Firma ergobag, einem Hersteller für ergonomische Schulrucksäcke aus Köln.

Mit Florian Michajlezko und Oliver Steinki nahmen zwei der Ergobag-Gründer ebenfalls an dieser Reise teil. Als Sie während der Tour von der Spendenaktion von Jens und Markus erfuhren, erklärten Sie sich spontan bereit, 50 hochwertige „ergobags“ für die Aktion zu spenden.