Erfreunis in Grün und Blau: Radreise auf den Azoren

Die zweitgrößte Insel des Azoren-Archipels Pico eignet sich hervorragend zum Radfahren: Verkehrsarme Sträßchen ziehen sich über vulkanisch geprägte, einsame Landschaften. Ein Highlight auf den Azoren ist die Etappe zur Nachbarinsel Faial mit ihrem gigantischen Vulkankrater. Das fruchtbare Land wird vor allem für den Weinanbau genutzt, der aufgrund seiner speziellen Anbaumethode als UNESCO-Weltkulturerbe klassifiziert ist. Unsere Kundin Frau Sattler machte sich mit Herrn Wibmer im Mai dieses Jahres auf den Weg:

Schon mal vorab

Es war unsere erste Reise dieser Art und sie war fantastisch!
Liebes Biketeam, dank Euch hat alles reibungslos geklappt. Die von Euch gebuchten Flüge, alle Transfers mit Taxi, Fähre, die Wünsche bezüglich unserer Fahrräder, Eure gute Wahl der Pension auf Pico und die damit verbundene persönliche Betreuung vor Ort hat unseren Urlaub perfekt und unkompliziert gestaltet. Wir hatten alle Zeit der Welt zum Genießen.

Die Ankunft
Am Airport auf Faial wurden wir abgeholt und zum Fährhafen gebracht. „Glücklicherweise“ haben wir die Fähre nach Madalena verpasst. So hatten wir noch Zeit, uns die Füße in Horta zu vertreten, ein erstes Urlaubsbierchen zu trinken und kamen in den Genuss einer eineinhalbstündigen Fährfahrt nach São Roque. Die Sonne im Gesicht, die frische Meeresluft in der Nase und die Insel Pico mit Ihrem imposanten Vulkan ständig vor Augen.
Am Hafen wurden wir bereits erwartet und hatten während der Fahrt nach Madalena Zeit über die Insel und das Leben zu plaudern.

Die Pension und Ihre Eigentümer
Sofort haben wir gemerkt, dass hier alles mit ganz viel Liebe, Leidenschaft und Freude passiert. Von Petra und Nuno wurden herzlich aufgenommen, unsere Zimmer waren sauber, groß und freundlich eingerichtet. Wir haben uns die ganze Zeit wie zu Hause gefühlt, hatten Rundumbetreuung auf eine Art und Weise, welche von uns als sehr angenehm empfunden wurde. Zum Frühstück gab es frische Brötchen, selbstgemachten Marmeladen, Käse und Wurst aus der Region, Früchte, Müsli,…es hat an nichts gefehlt. Wenn wir am Nachmittag von unseren Touren kamen, stand immer ein frischgebackener Kuchen und Kaffee für die Gäste in der Küche.

Die Betreuung vor Ort
Nuno hat unsere Mietbikes perfekt montiert mit unserem eigenen Sattel und den Klick Pedalen. Er hat sich nach jeder Tour um platten Reifen und andere kleine Wehwehchen gekümmert, sodass jeden Morgen gewartete Bikes auf seinem Pickup geladen waren.
Schnell haben wir gemerkt, dass wir uns nicht am vorgegebenen Reiseverlauf festbeißen dürfen. Gerade auf einer Insel gibt das Wetter den Ton an. Und Petra: Sie war immer über die Wetterlage informiert und kam jeden Morgen mit Ihrer riesigen Landkarte zu uns an den Frühstückstisch, hat uns die perfekte Tour vorgeschlagen, aufs Navi programmiert und ist individuell auf unsere Wünsche eingegangen. Wir wurden zu den Startpunkten gefahren und haben angerufen, wenn wir wieder zum holen waren. Egal von wo. Das Angebot uns gegebenenfalls in einer Strandbar abzuholen, wenn wir keine Lust mehr zum Biken haben war sehr großzügig.

Die Touren
Alle vorgeschlagenen Touren waren gut durchdacht, landschaftlich einmalig schön, konditionell und fahrtechnisch gut zu schaffen. Die Touren waren so geplant, dass wir im Laufe der Woche möglichst viel von der schönen Insel gesehen haben.
Petra hat uns die Besteigung des Pico gleich für den ersten Tag empfohlen, da das Wetter dafür perfekt war. Jeder der Bergerfahrung, Wanderschuhe und Stöcke im Gepäck hat, sollte keinesfalls auf dieses wunderbare Erlebnis verzichten.
Besonders genossen haben wir die „Vulkantour“. Kraterseen, satte grüne Wiesen und Weiden, unbefahrene Straßen und Schotterwege, Sonne und Wind verbunden mit der Stille der Natur haben diesen Tag unvergesslich gemacht.
Eine andere Radtour hat uns auf die Nachbarinsel Faial geführt. Wiedermal war alles perfekt organisiert. Die Tickets für die Fähre, das Taxi auf die Caldeira, zum Startpunkt der Tour. Viele Kilometer, machbare Höhenmeter und wieder eine grandiose Landschaft haben den Tag perfekt gemacht. Vor der Rückfahrt mit der Fähre in Horta war noch genügend Zeit für einen Snack und einen Drink in Peters Cafè.
Die anderen Touren brachten uns durch die Weinanbaugebiete Picos, durch Wälder und an der Küste entlang. Die Abende haben wir in Madalena verbracht, ein schönes Städtchen mit hervorragenden Restaurants.
Eine Bootsfahrt zu den Walen, ein Muss! Dank guter Planung von Petra waren Wetter und Meer im Einklang. Pottwale, Finnwale und verschiedene Delfinarten haben uns zum Staunen gebracht. Wir haben den Tag zum Ruhetag gemacht und den Nachmittag in einer gemütlichen Bar am Hafen in der Sonne gechillt.

Alles hat einmal ein Ende…
Nicht für uns. Während unsere Freunde zurück nach München geflogen sind, haben mein Freund und ich noch drei Tage in Lissabon verbracht. Eine wunderschöne Stadt.
Sicher werden wir wieder kommen auf die Azoren, wir haben noch lang nicht alles gesehen.
Im kommenden Jahr möchten wir an die Algarve reisen, natürlich mit Biketeam, eure vorgeschlagene Tour klingt toll.

> Die Radreise auf den Azoren finden Sie unter diesem Link auf unserer Website www.biketeam-radreisen.de

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPin on Pinterest

Leave a comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.