Erkundungs-Radreise durch Kambodscha

Auf den Spuren unserer geführten Radreise durch das buddistisch geprägte Königreich Kambodscha – Tempel, Mangrovenwälder, Salzfelder und viele schützenswerte Nationalparkreservate.

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Statt Tannenzauber und Plätzchenduft hat es mich  zum Jahreswechsel nach Kambodscha gezogen. Seit letztem Jahr bieten wir eine Trekkingbike-Radreise durch das Königreich am Golf von Thailand an.

 

 

In regelmäßigen Abständen setzen wir zur Qualitätssicherung unserer Radreisen Erkundungsreisen an. Dabei fahren wir vor Ort die Touren ab und halten gleichzeitig Ausschau nach spannenden Reisezielen, welche in den Tourenverlauf eingebunden werden können.

Schon nach der ersten Erkundungsreise nach Kambodscha war mir klar, dass das kleine Königreich mehr als nur ein Reiseverlängerung einer Thailand- oder Vietnam-Reise wert ist. Dies hat sich auch bei seiner Erkundungsreise vor wenigen Wochen wieder bestätigt.  Im Vergleich zu den stärker bereisten Nachbarländern Thailand und Vietnam lässt sich Kambodscha noch in seiner ursprünglichen Art erleben. Hier wird der Buddhismus gelebt und es gibt nur geringen Badetourismus und keine Bettenburgen.

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Ausgehend vom Ausgangspunkt Siem Reap führte die Erkundungsreise nach Angor Wat. Die Tempelanlagen aus dem 15. Jahrhundert zählt mit mehr als 1.000 Tempeln und Heiligtümern zu den größten Sakralbauten der Welt und ist mittlerweile UNESCO Weltkulturerbe.

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Von hier aus geht es mit dem Rad in den Phnom Koulen Nationalpark. Als erfrischend erwies sich ein Badestopp direkt unter einem Wasserfall!

Zurück über Siem Rap erreichte ich den größten Binnensee Süostasiens „Tonle Sap“.  Da sich der Wasserspiegel in der Regenzeit bis zu 1-2 Meter heben kann,  wurden die Gebäude rund um den Binnensee auf Pfählen und Stelzen gebaut. Besonders abwechslungsreich war hierbei der Blick vom Wasser. Nach einer Radtour vorbei an zahlreichen Fischern und Pfahlbauten stieg ich jedoch diesemal auf  ein Boot um.  Dieses führte bis an das andere Seeufer und über die Flusslandschaft weiter bis in die Hauptstadt Phnom Penh. Die Bootstour eröffnet nochmals einen neuen Blickwinkel. Wir werden daher versuchen, diese fest in unseren Routenverlauf zu integrieren.

Die Hauptstadt Phnom Penh entwickelte sich nach Angkor zu einem der wichtigsten touristischen Ziele. Hierzu zählt neben dem Besuch des Königspalastes auch die Besichtigung der Killing Fields. Vor 30 Jahren endete in Kambodscha die Schreckensherrschaft der Roten Khmer. Heute sind die Massengräber wichtige Gedenkstätten für den 30jährigen Bürgerkrieg.

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Der weitere Verlauf der Radreise führte durch Nationalparks, welche geprägt sind durch Regenwälder. Mit dem Schiff steuerte ich die  Eco Community Chi Phat an. Diese widmet sich dem Schutz des Regenwaldes und gibt während einer kleinen Wanderung Einblick in Flora und Fauna. Optional bietet sich auch eine Kajaktour oder eine Abkühlung im Fluss an. Nach einer Übernachtung ein einem kleinen Gästehaus lockt eine Tagestour auf kleinen Wegen durch den Dschungel.

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Der letzte Reiseabschnitt führte entlang der Küste in den beliebten Badeort Kep. Dabei machte ich einen Zwischenstop in einer Bio-Pfefferplantage und besuchte ein impossantes Höhlensystems in den Karstbergen. Vorbei an Salzfeldern erreichte ich schließlich den Küstenort Kep. Der Ort wurde 1908 unter französischer Kolonialherrschaft aufgebaut. Noch heute zeigen dies alte französische Villen, die nun teilweise wieder restauriert werden.

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Unmittelbar angrenzend befindet sich der kleine Nationalpark Kep. Hier stellte ich das Fahrrad beiseite und umrundete den kleinen Nationalpark zu Fuss. Auf dem acht Kilometer langen Pfad wurde ich dabei von Schmetterlingen und Affen begleitet.

Zum Abschluss der Reise setzte ich à la Robinson Crusoe mit einem kleinen Booten auf die Insel Koah Tonsay über. Die  1,7 km² kleinen Insel ist bei den Einheimischen für Ihre Mangrovenwälder und weißen Sandstrände sehr beliebt. Bislang hat jedoch der Tourismus kaum Einzug gehalten. Ganz entspannt verbringe ich den letzten Reisetag schwimmend im warmen Wasser.  Das nächste mal kommt der Schnorchel zum Einsatz, denn die lebendige Unterwasserwelt mit Fischen und Korallen lockt den Kopf auch mal unter Wasser zu strecken.

 

Radreise von Angkor über Phnom Penh zur Küste

Auch 2016 bieten wir eine geführte Radreise durch Kambodscha an:
Reisetermin: 12.11. – 27.11.2016

Alle Informationen zur Reise und zum Tourenverlauf findet Ihr hier >>

Gerne beraten wir Euch auch persönlich, Tel.  0761 / 556 559 29.

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2 thoughts on “Erkundungs-Radreise durch Kambodscha

  1. Eine Reise durch Kambodscha ist echt sehenswert. Ich hab das zwar damals nicht mit dem Rad gemacht, aber mit dem Tuk Tuk durch Phnom Penh und Umland ist ja ähnlich 😉
    Nur ein richtiges Bikehotel habe ich dort nicht gesehen, aber die Menschen machen dort ja alles für jeden Gast. Einfach fantastisch.

    Grüsse
    Sabrina

    Antworten

  2. Sehr belebend beschrieben die Radreise durch Kambodscha. Vor allem sehr informativ und man hatte viel Spaß beim Lesen! An sich finde ich Kambodschas Kultur höchst interessant, nicht nur der „gelebte Buddhismus“, sondern auch die Gastlichkeit. Momentan bin ich selber mit der Planung meiner Radreise beschäftigt. Es wird leider nicht Kambodscha, aber warum nicht in ferner Zukunft? Am meisten beschäftigt mich die Auswahl des Rades, da mein aktuelles nicht für eine solche Reise geeignet ist. Und nun suche ich und hab auch schon was gefunden bei bike exchange. Es wird sich zeigen was die Zukunft bringt. Und ein großer Traum von mir ist es, unter Wasserfall zu duschen. So wie in diesem Blogeintrag beschrieben. Bestimmt ein Gefühl der völligen Freiheit, wenn man Urlaub mit spürbarer Natur und begeisterndes Radfahren kombiniert!
    Viele Grüße 🙂

    Antworten

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