Die schönsten Rennradpässe – 2. Platz: Mont Ventoux

Etwa 45 km nordöstlich von Avignon ragt der berühmt-berüchtigte Mont Ventoux empor. Bereits von Weitem fällt der 1.912 m hohe Gipfel ins Augenlicht. Kein Wunder, ist er doch auch der höchste Berg der französischen Provence. Bei guter Witterung bietet er einen Ausblick bis zum Mittelmeer und auf die höchsten Alpen- und Pyrenäengipfel.

Bekannt wurde der Mont Ventoux nach der Gipfelbesteigung durch den Dichter Francesco Petrarca im Jahre 1336. Mittlerweile ist er durch Bergstraßen erschlossen, die für den Radsport bis heute einen Kultanstiege darstellen.

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Das Bergmassiv des Mont Ventoux streckt sich ca. 23 km in West-Ost-Richtung. Als Rennradfahrer schätzen wir die Möglichkeit, das Kalksteinmassiv gleich von drei Seiten befahren zu können:
Zum Einsteig bietet sich die eher sanft ansteigende Ostseite an. Auf 26 km werden 1.150 Höhenmeter mit einer durchschnittlichen Steigung von 4,5% erklommen.
Die Nordwestflanke als auch der Südwest-Anstieg  sind dagegen deutlich knackiger.  Der schwerste der Anstiege befindet sich im Südwesten und beginnt in Bédoin.  Er überwindet auf rund 21 km mehr als 1.600 Höhenmeter bei einer durchschnittlichen Steigung  von 7,6 Prozent.

Neben seiner Steigung wird der Mont Ventoux aufgrund seiner kahlen Kuppe gefürchtet. Im Sommer werden die Gipfelfahrten häufig durch Hitze und starke Winde zur körperlichen Herausforderung. Kein Wunder, dass sich der Name des Berges mit größter Wahrscheinlichkeit auf „Mons Ventosus“ zurückführen lässt, was so viel heißt wie  „Windiger Berg“.  Schon von den Kelten wurde er vermutlich als Sitz einer Windgottheit verehrt und zählt damit bis heute zu den „Heiligen Bergen der Provence“ .

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Geografisch gehört der Mont Ventoux zum Kanton Malaucène, Département Vaucluse. Nur etwa 10 km westlich von Bédoin liegt die Kantonstadt Malaucène und 30 km süd-östlich das Örtchen Sault entfernt. Diese bieten sich daher neben Bédoin als weitere Ausgangsstandorte für den Gipfelanstieg an.

1951 wurde der Mont Ventoux zum ersten Mal in die Tour de France eingebunden und gehört seit jeher zu den legendären Gipfeln. Bis heute führte die Tour de France 15 mal über das herausragende Bergmassiv der Provence.  Die erste Tour-Befahrung wurde noch von Malaucène auf der Nordseite vorgenommen. Seither wurde die Route fast immer aus Richtung Bédoin über die  schwierigere Südwestseite zum Gipfel geführt.

Für alle, die den Mont Ventoux noch auf Ihrer ToDo-Liste haben, bieten wir im Mai eine geführte Tour an. Damit rüsten wir uns auf das Spätjahr: Denn dann bieten wir die Möglichkeit, den Gipfel über alle drei Varianten zu befahren und damit in den „Club der Verrückten vom Mont Ventoux“ einzutreten.

 

Detail-Informationen und Buchung der Rennrad-Reisen rund um den Mont Ventoux:

– Provence im Frühling  – Rennrad-Trainingswoche in zwei Leveln >>
– Provence im Herbst – Club des Cinglés du Mont Ventoux >>


Unser Ranking der fünf schönsten Rennrad-Gipfelpässe:
Platz 1: Col du Galibier >>
Platz 2: Mont Ventoux >>
Platz 3: Stilfser Joch >>
Platz 4:  Cime de la Bonette >>

Erkundungsreise durch Schottland

Mitte Februar war ich zur Erkundungreise in Schottland. Zugegeben für eine Radreise eine nicht ganz optimaler Reisezeitraum. Mit unseren geführten Radtouren sind wir jedoch im Juli unterwegs. Bei Temperaturen von rund 20 Grad sind die geführten Radreisen durch die Hebriden und Highlands Schottlands ein Traum. Und trotz des Wintereinbruchs war ich mal wieder von der Weite, den einsamen, teils schroffen und teils lieblichen Landschaften und den schmalen Sträßchen, die sich ganz dezent durch die Landschaft winden fasziniert.

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Ziel meiner Erkundungreise war es die Radstrecken vor der Saison zu prüfen und neue, mögliche Teilstrecken zu erkunden. Darüber hinaus nuzte ich die Reise aber auch, um die Unterkünfte zu testen und Kontakte zu Leistungsträgern zu knüpfen.

Dieses mal bin ich über Edinburgh angereist und bin nach kurzem Pausenstopp in Stirling direkt in den Trossachs Nationalpark aufgebrochen. Ich genoss es tief durchzuatmen. Die Luft war zwar kalt, aber die frische Brise erdet. Kaum bin ich aus Stirling losgefahren, hatte ich auch den Verkehr hinter mir gelassen. Wahrscheinlich hätte ich ab diesem Zeitpunkt die Autos, welche mir auf der Reise begegneten an zwei oder drei Händen abzählen können. Vorbei an Gutshöfen, Schafherden und Wasserfällen machte ich mich auf zur rauen Küste und setzte von der Hafenstadt Oban per Fähre auf die Inneren Hebriden über. Um diese Jahreszeit hatte ich fast die ganze Fähre für mich alleine.

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Einsam windet sich die Radstrecke entlang der Küste der Isle of Mull, über den Inselrücken zur Ostküste. Nach einer kurzen Pause setze ich mit einer kleinen Fähre von die Halbinsel Ardnamurchan und Skye über.

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Am liebsten hätte ich zwei, drei oder noch mehr Picknickpausen eingelegt, so beeindruckend war die Landschaft. Aber zum einen war es wirklich noch sehr kalt und zum anderen war mein Zeitplan leider auch etwas straff. Also hielt ich mich beim Radfahren warm.

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Zur Stärkung gab es dazwischen Fish and Chips. Die angegebenen Kalorien können ja eigentlich auch nur als Wärmepolster dienen.

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Zurück am Festland fuhr ich in die aussichtsreichen Highlands. Eine stillgelegte Bahntrasse führte mich ca. 20 Kilometer auf fast ebener Strecke mitten durch die Highlands.

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Langsam änderte sich das Landschaftsbild, war es an der Küste und auf den Inseln noch etwas rauh und in den Highlands um diese Jahreszeit noch etwas karger, wurde es mit jedem Kilometer nun lieblicher. Loch für Loch schmiegte sich nun aneinander. Darunter war natürlich auch der sagenumwogene Loch Ness. Etwa 30 Kilometer fuhr ich entlang des Canadonial Canal und entdeckte einen tollen Waldweg, der oberhalb des Sees herrliche Aussichten bietet. Der Kanal verbindet Loch Linnhe mit der Nordküste und wird gerne von kleineren Booten befahren. Entlang des Kanals windet sich ein Fahrradweg. Dazwischen wandert mein Blick auf Schleusen. Beeindruckt hat mich eine Schleusentreppe mit vier hintereinander liegenden Schleusenstufen in Fort Augustus.

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Über die Highlands erreichte ich wieder den Trossachs Nationalpark. Mein Blick ging nochmals auf die zurückgelegte Strecke: noch vor wenigen Tagen war ich in den Bergen und Tälern der Highlands, nun konnte ich die Kulisse in vollem Panorama bestaunen. Das I-Tüpfelchen dabei stellten die Castles dar. So bestaunte ich zum Beispiel das Castle Menzies – eingeplant am Ende unserer Radreise, welches auf ein altes Adelsgeschlecht zurück zu führen ist und heute noch besichtigt werden kann.

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Das David Stirling Memorial zeigte mir schließlich den Weg zurück nach Stirling.

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Als Radreiseziel kann ich Schottland nur empfehlen. Für alle, die sich die Naturkulisse per Rad erleben möchten bieten wir 2016 drei geführte Radreisen an.

Alle Infos zur Radreise Schootland findet ihr hier >>

 

 

 

 

Die beliebtesten Reiseziele

Der Frühling ist im Anmarsch, die Radsaison steht vor der Tür und die Messesaison haben wir fast beendet. Zeit um Résumé zu ziehen. Was waren eigentlich die gefragtesten Reiseziele in Europa als auch weltweit? Welche Rennradreisen sind besonders beliebt?  Und wohin zieht es unsere Gäste mit den Mountainbikes.

Mit unserem Messestand waren wir dieses Jahr auf der CMT in Stuttgart, auf der ADFC Radreisemesse  in Bonn und Frankfurt sowie als Heimspiel auf der ferienmesse CFT in Freiburg.

ADFC Radreisemesse Frankfurt

 

 

 

 

 

Nun wieder zurück an den Schreibtischen werten wir die Messen aus. Im Team waren wir uns einig, die Anfragen waren von Messe zu Messe unterschiedlich und dennoch konnten wir folgende Trends eindeutig bemerken:

Radreise Norwegen

Gefragt waren Ursprünglichkeit, atemberaubende Naturkulissen und Ausblicke. Kein Wunder, dass die Anfragen recht zielgerichtet nach Schottland und Norwegen richteten. Die Weite dieser Länder und auch die Vielfalt beeindruckt:  stroffe Küsten treffen hier auf  liebliche Täler. Auch uns hat während unserer Erkundungsreise vor wenigen Tagen die Landschaft Schottlands mal wieder komplett in den Bann gezogen.

 

Radreise Albanien

Aber nicht nur die Nordländer waren beliebt auch Albanien, als bisher weitgehend unbekanntes Reiseziel, wurde immer wieder angefragt. Verstärkt hat dies vielleicht zusätzlich auch der Aufdruck unseres Trikots.

 

Radreise Dominikanische Republik

Und obwohl auf den Messen verstärkt europäische Ziele nachgefragt wurden, stichen unter den Fernreisen zwei Reiseziele deutlich hervor:
Nachdem Kuba als Fernreiseziel derzeit überlaufen wird, schwenkt der Blick vieler Karibik-Liebhaber auf die naheliegende Dominikanische Republik. Wir sind überzeugt, dass diese nicht als Pauschalurlaubsziel abgetan werden sollte: Koloniale Architektur, Wasserfälle, Nebelwald und ein fruchtbares Hinterland machen die Insel neben seinen traumhaften Küsten und Stränden zu einem vielfältigen Urlaubsziel.

Neben den genannten Messen war Peter Bär auch auf der ITB in Berlin. Die Internationale Tourismusmesse gehört zu den führenden Tourismusmessen weltweit. Für uns bot sie die Möglichkeit unsere zahlreichen Partner, die mittlerweile weltweit beheimatet sind, zu treffen und uns zur Weiterentwicklung unserer Radreisen abzustimmen. Darüber hinaus nutzen wir die Messe natürlich auch zur Inspiration für neue Radreiseziele.

Spannend sind auch die technischen Entwicklungen, auch wenn wir diese teils nur wahrnehmen. Großes Thema waren so zum Beispiel virtual reality Brillen, die den Nutzer mit großen Sichtfeld, Displays, Senoren und Prozessoren in neue Räume und Welten eintauchen lassen. Solche Techologie lässt uns natürlich staunen. Aber das reale Reiseerlebnis können diese Brillen unserer Meinung nach nicht ersetzen: Dazu gehören Menschen, mit denen man sich austauschen und Erlebnisse teilen kann, Landschaften zum Anfassen und Gerüche zum Eintauchen.

Eine  Messe stehen nun noch vor uns: 
Am 16. April präsentieren wir unsere Radreisen im Rahmen des Radaktionstages der Stadt Ludwigsburg. Vertreten sind wir dort gemeinsam mit unserem Ausrüstungs-Partner naturzeit. Vielleicht sehen wir uns. Wir freuen uns Sie an unserem Messestand zu begrüßen.

Rennrad-Tipp unseres Produktmanagers Arnold

Wie viele von uns sitzt Arnold seit Kindesbeinen auf dem Rad. In der Jugendzeit wurde aus dem Fortbewegungsmittel ein Hobby, das ihn bis heute begeistert. Während seines Touristik-Studiums lernte er vor allem das Rennradland „Frankreich“ kennen und machte sich mit seinem Hobby schließlich als Rennrad-Reiseveranstalter selbstständig. Mittlerweile arbeitet Arnold für Biketeam und bringt hierbei seine Erfahrung bei der Ausarbeitung und Durchführung von Rennradreisen ein. Und natürlich hat ein ambitionierter Rennradfahrer auch einen Touren-Tipp für die ersten warmen Frühlingstage.

Eine meiner ersten Touren führt mich auch in diesem Jahr sicherlich an den Kaiserstuhl. Da muss ich nicht lange überlegen. Ich liebe die Landschaft: Liebliche Weinberge, teilweise noch kleinterrasig angelegt. Im Frühjahr machen sich hier die ersten Sonnenstrahlen recht schnell bemerkbar: So ist es einerseits angenehm mild, gleichzeitig sprießt die Natur ratzfaz. Die ersten Triebe an den Weinbergen treten mit aller Kraft heraus, dazwischen blühende Obstbäume. Die perfekte Umgebung für die erste Tour im Jahr!

Meine Tour starte ich heimatbedingt in Freiburg. Von hier aus geht es zunächst über Eichstetten nach Bahlingen. Am Anfang der Saison meide ich noch die Anstiege, was im Kaiserstuhl problemlos möglich ist. Aber sehr lange hält es mich nicht in der Ebene. Als passionierter Bergfahrer ziehen mich die kurzen, aber auch recht anspruchsvollen Anstiege magisch an, die ersten Höhenmeter der Saison sind schnell absolviert.

Über die Schelinger Höhe geht es einmal über den Kaiserstuhlrücken. Oben angekommen gibt es an schönen Tagen übrigens einen kleinen mobilen Eisstand zur Abkühlung. Nach Spitzensteigungswerten von 16 Prozent darf man hier schon einmal eine Pause einlegen.

Nach einer kurzen Abfahrt erreicht man den Weinort Oberbergen. Wer es von hier aus weiter sportlich angehen möchte, wählt im Anschluss den „Texaspass„. Dieser verbindet die Gemeinden Oberbergen und Kiechlinsbergen. Den Namen verdankt der Pass übrigens seinen Serpentinen.

Danach geht es über Breisach und Ihringen Richtung Tuniberg. Durch die Weinorte Merdingen und Opfingen kehre ich schließlich wieder zurück nach Freiburg.

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Und für alle, die sich gleich auf`s Rad schwingen:
Einen Tourentipp des TOUR-Magazins mit gps-Download findet Ihr hier >>

Übrigens: Vom 24. – 27. März 2016 bieten unseren Kollegen von Rennradflucht eine geführte Saisoneröffnungstour quer durch Kaiserstuhl und Tuniberg an.
Detailinfos zur Tour findet Ihr hier >>

 

Erkundungs-Radreise durch Kambodscha

Auf den Spuren unserer geführten Radreise durch das buddistisch geprägte Königreich Kambodscha – Tempel, Mangrovenwälder, Salzfelder und viele schützenswerte Nationalparkreservate.

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Statt Tannenzauber und Plätzchenduft hat es mich  zum Jahreswechsel nach Kambodscha gezogen. Seit letztem Jahr bieten wir eine Trekkingbike-Radreise durch das Königreich am Golf von Thailand an.

 

 

In regelmäßigen Abständen setzen wir zur Qualitätssicherung unserer Radreisen Erkundungsreisen an. Dabei fahren wir vor Ort die Touren ab und halten gleichzeitig Ausschau nach spannenden Reisezielen, welche in den Tourenverlauf eingebunden werden können.

Schon nach der ersten Erkundungsreise nach Kambodscha war mir klar, dass das kleine Königreich mehr als nur ein Reiseverlängerung einer Thailand- oder Vietnam-Reise wert ist. Dies hat sich auch bei seiner Erkundungsreise vor wenigen Wochen wieder bestätigt.  Im Vergleich zu den stärker bereisten Nachbarländern Thailand und Vietnam lässt sich Kambodscha noch in seiner ursprünglichen Art erleben. Hier wird der Buddhismus gelebt und es gibt nur geringen Badetourismus und keine Bettenburgen.

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Ausgehend vom Ausgangspunkt Siem Reap führte die Erkundungsreise nach Angor Wat. Die Tempelanlagen aus dem 15. Jahrhundert zählt mit mehr als 1.000 Tempeln und Heiligtümern zu den größten Sakralbauten der Welt und ist mittlerweile UNESCO Weltkulturerbe.

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Von hier aus geht es mit dem Rad in den Phnom Koulen Nationalpark. Als erfrischend erwies sich ein Badestopp direkt unter einem Wasserfall!

Zurück über Siem Rap erreichte ich den größten Binnensee Süostasiens „Tonle Sap“.  Da sich der Wasserspiegel in der Regenzeit bis zu 1-2 Meter heben kann,  wurden die Gebäude rund um den Binnensee auf Pfählen und Stelzen gebaut. Besonders abwechslungsreich war hierbei der Blick vom Wasser. Nach einer Radtour vorbei an zahlreichen Fischern und Pfahlbauten stieg ich jedoch diesemal auf  ein Boot um.  Dieses führte bis an das andere Seeufer und über die Flusslandschaft weiter bis in die Hauptstadt Phnom Penh. Die Bootstour eröffnet nochmals einen neuen Blickwinkel. Wir werden daher versuchen, diese fest in unseren Routenverlauf zu integrieren.

Die Hauptstadt Phnom Penh entwickelte sich nach Angkor zu einem der wichtigsten touristischen Ziele. Hierzu zählt neben dem Besuch des Königspalastes auch die Besichtigung der Killing Fields. Vor 30 Jahren endete in Kambodscha die Schreckensherrschaft der Roten Khmer. Heute sind die Massengräber wichtige Gedenkstätten für den 30jährigen Bürgerkrieg.

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Der weitere Verlauf der Radreise führte durch Nationalparks, welche geprägt sind durch Regenwälder. Mit dem Schiff steuerte ich die  Eco Community Chi Phat an. Diese widmet sich dem Schutz des Regenwaldes und gibt während einer kleinen Wanderung Einblick in Flora und Fauna. Optional bietet sich auch eine Kajaktour oder eine Abkühlung im Fluss an. Nach einer Übernachtung ein einem kleinen Gästehaus lockt eine Tagestour auf kleinen Wegen durch den Dschungel.

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Der letzte Reiseabschnitt führte entlang der Küste in den beliebten Badeort Kep. Dabei machte ich einen Zwischenstop in einer Bio-Pfefferplantage und besuchte ein impossantes Höhlensystems in den Karstbergen. Vorbei an Salzfeldern erreichte ich schließlich den Küstenort Kep. Der Ort wurde 1908 unter französischer Kolonialherrschaft aufgebaut. Noch heute zeigen dies alte französische Villen, die nun teilweise wieder restauriert werden.

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Unmittelbar angrenzend befindet sich der kleine Nationalpark Kep. Hier stellte ich das Fahrrad beiseite und umrundete den kleinen Nationalpark zu Fuss. Auf dem acht Kilometer langen Pfad wurde ich dabei von Schmetterlingen und Affen begleitet.

Zum Abschluss der Reise setzte ich à la Robinson Crusoe mit einem kleinen Booten auf die Insel Koah Tonsay über. Die  1,7 km² kleinen Insel ist bei den Einheimischen für Ihre Mangrovenwälder und weißen Sandstrände sehr beliebt. Bislang hat jedoch der Tourismus kaum Einzug gehalten. Ganz entspannt verbringe ich den letzten Reisetag schwimmend im warmen Wasser.  Das nächste mal kommt der Schnorchel zum Einsatz, denn die lebendige Unterwasserwelt mit Fischen und Korallen lockt den Kopf auch mal unter Wasser zu strecken.

 

Radreise von Angkor über Phnom Penh zur Küste

Auch 2016 bieten wir eine geführte Radreise durch Kambodscha an:
Reisetermin: 12.11. – 27.11.2016

Alle Informationen zur Reise und zum Tourenverlauf findet Ihr hier >>

Gerne beraten wir Euch auch persönlich, Tel.  0761 / 556 559 29.

CMT Fahrrad- und Freizeitmesse

Vom 16. – 17. Januar waren wir mit einem Messestand auf der Fahrrad- und Freizeitmesse in Stuttgart.

Besonders gefragt waren unsere Rennrad-Reisen auf den Mont Ventoux – dem Rennrad-Gigangten der Provence. Der letzte westliche Ausläufer der Alpen ist ein Berg der höchsten Kategorie und steht 2016 auch erneut auf dem Programm der Tour de France.
Zum Start in die Rennrad-Saison bieten wir übrigens eine 8-tägige Warm-Up Reise in die Provence an. Wobei vor Ort die Möglichkeit besteht zwischen zwei Konditionsleveln zu wählen.

Aber auch Trekkingbike-Reisen wurden stark nachgefragt: Vietnam, Irland, Cuba, Baltikum, Albanien – es ging quer über den gesamten Globus.

Im Rahmen der Messe konnten wir darüber hinaus auf der ADFC-Bühne unsere neu ausgearbeitete Taiwan-Radreise sowie unseren Rennrad-Klassiker die Route des Grandes Alpes präsentieren.

Wir haben uns über tolle und spannende Gespräche und das besondere Interesse an unseren Reisen gefreut.

Fahrrad-XXL kürt unsere Rennradreise zu den schönsten Rennrad-Strecken

Fahrrad-XXL stellt derzeit in Ihrem Blog die schönsten Rennrad-Strecken vor. Wir freuen uns, dass  unsere Rennradreise vom Genfer See zum Mont Ventoux ebenfalls ausgewählt wurde.

Fahrrad-XXL hat die Highlights der Tour und den Tourenverlauf im Blog für Euch zusammengestellt >>

Innerhalb des Fahrrad-XXL Blogs findet Ihr übrigens viele weitere Highlight-Strecken und News rund um das Thema Rad.

 

Radreise: von der Idee bis zum buchbaren Reiseangebot

Interview mit Geschäftsführer Peter Bär

Spannende Rad-Reiseziele, landschaftlich beeindruckende Radetappen, gute Unterkünfte – viele Einzelleistungen machen die Qualität einer Radreise aus. 

Biketeam Geschäftsführer Peter Bär

 

Stephanie Hug:
Peter, du bist erst vor kurzem von deiner Erkundungreise aus Taiwan zurückgekehrt. Wie kommst du denn auf neue und spannende Reisegebiete, wie Taiwan?

Peter Bär:
Ich war selbst zwei Jahre mit dem Rad auf Weltreise und habe dabei viele spannende Reiseländer kennengelernt. Auch heute reise ich all zu gerne und entdecke neue Länder.

 

Stephanie Hug:
Was machen für dich spannende Reiseziele aus?

Peter Bär:
Mich reizen vor allem „exotische“ Reiseziele, wobei mein Augenmerk nicht auf der Exotik sondern auf Reisezielen liegt , die sich noch abseits des Massentourismus erleben lassen. Länder, die sowohl landschaftlich als auch kulturell reizvoll sind. Ich möchte, dass unsere Gäste das Reiseland authentisch erleben und das geht auf dem Rad besonders gut. Gleichzeitig sind dies häufig auch Ziele, die als Alleinreisender aufgrund der geringeren Infrastruktur nicht so einfach zu organisieren sind. So radeln wir beispielsweise durch die weitläufige Naturlandschaft Schottlands oder Südnorwegens.

 

Stephanie Hug:
Wie gehst du bei der Ausarbeitung neuer Reiseziele vor?

Peter Bär:
Im ersten Schritt lese ich mich ein. Dazu decke ich mich mit Reiseführer ein und betreibe viel Recherche. Ich informiere mich über interessante Sehenswürdigkeiten und prüfe bereits im Vorfeld, wie sich diese per Rad verbinden lassen. Mit einem groben Plan reise ich dann ins Zielgebiet und schau mir vor Ort die Sehenswürdigkeiten an und prüfe die die Radstrecken. Dabei sieht man natürlich vor Ort viele weitere spannende Reiseziele, welche die Radreisen schlussendlich besonders reizvoll machen.
Hin und wieder gibt es aber auch Erkundungsreisen, bei welchen sich herausstellt: Das wird kein neues Reiseziel. Sei es aufgrund der Topografie, der Verkehrssituation oder mangels Leistungsträger vor Ort.

 

Stephanie Hug:
Fährst du die Reiserouten auch per Rad ab?

Peter Bär:
Selbstverständlich…das ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um vor Ort die Machbarkeit der Reisen zu prüfen:
– Wie ist die Verkehrsituation auf den Straßen?
– Sind die Tagesetappen von den Distanzen machbar?
– Welche landschaftlichen Highlights und Sehenswürdigkeiten können eingebunden werden?
– Besteht ausreichend Infrastruktur vor Ort? Wie sieht es zum Beispiel mit Unterkünften aus?
– Wo gibt es schöne Picknickplätze und Einkehrmöglichkeiten?
Vieles davon würde man bei einer Erkundung per Auto gar nicht so ohne weiteres einsehen bzw.  bzw. beurteilen können. Und nicht zu letzt, bin ich selbst auch am liebsten mit dem Rad unterwegs (schmunzelt).

 

Stephanie Hug:
Nach welchen Kriterien suchst du den Routenverlauf aus?

Peter Bär:
Nachdem ich innerhalb der Planungsphase bereits interessante Sehenswürdigkeiten heraus gearbeitet habe, schau ich bei der genauen Rautenauswahl vor allem auf landschaftlich, abwechslungsreiche Strecken. Hauptaugenmerk liegt auf kleinen, verkehrsarmen Straßen. Zusätzlich prüfe ich den Fahrbahnbelag. Bevorzugt fahren wir bei Trekkingbike-Reisen auf asphaltierten Straßen. Bei Rennrad-Reisen ist dies natürlich die Voraussetzung.

 

Stephanie Hug:
Und wie gehst du bei der Auswahl der Unterkünften vor?

Peter Bär:
Da wir auch viel in Ländern und Reisegebieten unterwegs sind, in welchen die touristische Infrastruktur nicht unbedingt auf Masse ausgelegt ist, schaue ich im ersten Schritt auf die Lage möglicher Etappenziele.  Bei der Sondierung der Unterkünfte ist mir dann vor allem die Qualität der Unterkünfte wichtig. Bevorzugt wähle ich privat geführte Betriebe, die sich ebenfalls dem Thema Nachhaltigkeit widmen. Vor Ort lasse ich mich dann auch durch die Hotelbetriebe oder Unterkünfte führen: schaue mir die Zimmer, Frühstücksräume und weitere Räumlichkeiten an. Besonderen Wert lege ich dabei auch auf die Freundlichkeit. Hierzu bin ich im ersten Schritt meist auch inkognito unterwegs.

 

Stephanie Hug:
Das klingt nach einer intensiven Erkundung vor Ort.  

Peter Bär:
Ja, das ist natürlich der Schwerpunkt bei der Ausarbeitung einer neuen Reise… ich reise gleichzeitig ja auch gerne (lacht).
Aber auch wenn die Reise steht und im Reiseprogramm eingebunden ist, gilt es diese kontinuierlich zu prüfen. Hin und wieder ändern sich zum Beispiel auch mal Straßensituationen. Oder wir bekommen Rückmeldungen unserer Reiseleiter oder Gäste, die wir einarbeiten. Hierzu sind wir mit unseren Reiseleitern vor als auch nach der Reise im intensiven Kontakt. Besonders wichtig sind uns in diesem Zuge auch die Reiserückmeldungen unserer Gäste.

 

Stephanie Hug:
Stehen für 2016 weitere Erkundungsreisen an? 

Peter Bär:
Unser Reisesortiment wollen wir weiter ausbauen. Dazu gibt es noch einige spannende Länder, die mir schon seit längerer Zeit im Kopf rum schwirren. Vor allem auch im Rennrad-Bereich werden wir 2016 neue Reisen erkunden.

 

Stephanie Hug:
Dann sind wir schon auf das nächste Reisejahr gespannt. Danke dir für den Blick hinter die Kulissen!

 

Biketeam Reiseleiter-Treffen

Vergangenes Wochenende kamen unsere Reiseleiter in Freiburg zusammen und haben sich in Vorbereitung auf das nächste Reisejahr intensiv ausgetauscht.  

Klar wurde: Radreisen sind lebendig, verbinden Menschen und sind immer auch ein Stück Neulandentdeckung.

 

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Dabei ging es natürlich auch um Euch als Gäste. Welche Erwartungen habt Ihr an eine Radreise? Welche Rückmeldungen habt Ihr uns gegeben und wie können wir uns weiter verbessern?

Gemeinsam haben wir einen Maßnahmen-Katalog erarbeitet und möchten Euch natürlich gleich einen Einblick geben:

  • Miet-Räder
    Hin und wieder gab es Rückmeldungen zur Optimierung der Miet-Räder. Wir haben daher beschlossen unseren eigene Fuhrpark an Miet-Rädern jedes Jahr zu erneuern, so dass jedes Rad nur eine Saison auf Tour ist.
  • Wegbeschreibungen
    Die bestehenden Wegbeschreibungen werden wir weiter ausbauen und präzisieren. Dabei werden wir zukünftig auch Höhenprofile einarbeiten, so dass Ihr auf unseren Touren eine bessere Übersicht über den Etappenverlauf habt.
  • Foto-Plattform
    Allzu gerne schwelgt man nach einer Reise noch in den Erinnerungen und gemeinsamen Erlebnissen. Nicht missen möchte man dabei Reiseaufnahmen. In diesem Zuge kam in letzter Zeit immer wieder der Wunsch nach einer Foto-Plattform, auf welcher Ihr als Reiseteilnehmer Eure Bilder austauschen können.
  • Reiseleiter-Schulungen
    Um auch unseren Reiseleiter zu unterstützen, bieten wir Schulungsangebote bzw. unterstützen diese. So werden wir uns bei unserem nächsten Reiseleiter-Treffen aktiv mit dem Thema Fahrrad-Reparatur beschäftigen. Wir freuen uns schon auf’s Schrauben!

Und das sind nur ein paar der Themen, welche wir uns auf die Agenda gesetzt haben. Gleich heute geht es hochmotiviert ans Werk.

Gleichzeitig freuen wir uns auch immer auf Eure Reiserückmeldungen.

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…und weil gestern der 06.12. war und unsere Reiseleiter hochmotiviert sind, jede Radreise zu einem besonderen Erlebnis zu machen, kam der Nikolaus auch bei uns vorbei:

Ein Nikolausgruß an unsere Reiseleiter