Rennradreise in Südafrika: 12 things you have to see or do

Südafrika, an der äußersten Südspitze Afrikas gelegen, grenzt im Süden und Südosten an den Indischen Ozean und im Westen an den Atlantischen Ozean. Besonders zeigt sich die Vielfalt Südafrikas bei einer Radreise. Dabei bietet Südafrikas bestes Terrain für eine Rennradreise und begeistert mit seiner besonderen Naturlandschaft.

Wir haben 12 atemberaubende Highlights für eine Rennrad-Reise durch Südafrika zusammen getragen, die Sie nicht verpassen sollten:

1.) Südafrika bietet das perfekte Radelwetter, schließlich handelt es sich um die Region mit den höchsten Sonnenstunden der Welt.

2.) Auf Flüsterasphalt entlang der False Bay die  wunderschöne Strecke von Rooi Els nach Gordons Bay radeln und dabei die  frische Meeresbrise einatmen.

3.) Vom Rad aus Wale beobachtet. Dies geht im November besonders gut.

4.) In Simostown nur einen Meter von einem afrikanischen Pinguin entfernt stehen.

5.) Natur pur bietet auch der Addo Nationalpark: teilweise nur 5-10m trennen uns von Elefanten.

6.) Auf einem Strauss reiten. (Dies ist bis zu einem Jockeygewicht 80 kg möglich.)

7.) Ein zartes Straussensteak beim abschließenden Grillabend kosten. Diesen bereiten uns unsere Gastgeber im Adley Haus frisch zu.

8.) Eine Bahnfahrt auf den Tafelberg mit Blick auf die Stadt. Übrigens wussten Sie, dass der Tafelberg 2014 zu einem der 7 Weltwunder  der Natur gehört.

9.) Den menschenleeren feinen Sandstrand von Natures Valley geniessen, einem kleinen Dörfchen inmitten von Urwald.

10.) Auf dem fast autofreien Bainskloof Pass 600m hoch hinauf radeln und dabei die Berg- und Pflanzenwelt bestaunen. Als Krönung erwartet uns ein 1-A Ausblick auf das Kapweinland.

11.) Natürlich lohnt es sich auch den exzellenten Wein zu kosten.

12.) Und nicht zu letzt:  Cape Town Cycle Tour.
Die herzliche Stimmung der Mitradler und der Zuschauer zur Cape Town Cycle Tour.  Der ein oder andere hält auch den Gartenschlauch raus unter dem man durchradeln kann.
Die Reiseteilnehmer haben bei der Rennradreise vom 02.03. – 13.03.2017 die Möglichkeit sich zusätzlich zum Rennen anzumelden.


Reiselust geweckt?
Aktuell haben wir für die Rennradreise im November noch einzelne Reiseplätze frei. Gleichzeitig stehen mittlerweile auch die Reisetermin für 2017 fest:

23.01. – 03.02.2017
18.02. – 01.03.2017
02.03. – 13.03.2017
06.11. – 17.11.2017

Alle Reisedetails zu Etappen, Leistungen und Preisen ansehen >>

Wir freuen uns, wenn Sie mit dabei sind. Gerne beraten wir Sie persönlich unter Tel. 0761 / 556 559-29.

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Madagaskar per Rad entdecken

Unsere Reiseteilnehmerin Sigrid G. hat uns auf unsere Radreise nach Madagaskar begleitet. Mit Ihrem Reisebild hat Sie am BIKETEAM Fotowettbewerb im August 2016 teilgenommen und den ersten Platz belegt.

Grund für uns nochmals nachzufragen:
Wie würden Sie Madagaskar beschreiben? Was hat Ihnen besonders gefallen?

„Eines der ärmsten Länder der Welt zu besuchen, auf die Idee kommt nicht jeder. Wir wurden nicht enttäuscht. Eine ehemalige französische Kolonie, die vergessen wirkt. Die riesige Insel ist im Norden tropisch geprägt, im Süden fast wüstenhaft. Wir sahen Regenwald und Baumwollfelder.
Mich packte das Interesse für die einzigartige Pflanze- und Tierwelt das Land zu bereisen. Wir erkannten viele Pflanzen wieder, unsere Topfpflanzen kommen daher.
Wir sahen viele Lemuren, die landestypischen Halbaffen.

Die Radreise fängt gut an, Reiseleiter Klaus holt uns vom Flughafen ab und wir besichtigen am gleichen Tag eine Königsgrabstätte. Immer rückwärts verneigend verlassen wir die Grabhäuser. Die Madagassen sind christlich geprägt mit vielen merkwürdigen Riten wie Grabumbettungen. Ein freudiges Fest.
Die ersten Bewohner Insel sind Indonesier gewesen, viel später kamen erst Afrikaner dazu. Das Land geprägt durch Reisanbau und Dörfern aus zweistöckigen schlichten Lehmbauten und einer kleinen Kirche. Richtig umgehauen hat uns die Armut nicht. Wir, mein Mann und ich, hatten immer das Gefühl es ist zwar arm, aber die Dörfer sind noch intakt. Nicht so viel eigennützige angebliche Entwicklungshilfe.
Immer fühlten wir uns sicher. Das lag auch der kompetenten Reiseleitung. Die Strecken waren gut ausgewählt, die Räder gut pflegt, wir hatten einen eigenen Mechaniker dabei und konnten jederzeit im eigenen Reisebus mitgenommen werden. Das Essen war abwechslungsreich und die Hotels einfach und sauber meist von Chinesen geführt. Wir haben viele positive Eindrücke mit nach Hause genommen und würden wieder dort hinreisen. Wir wurden nur am Strand angebettelt.

Eine landschaftlich abwechslungsreiche Reise mit gutem Wetter. “


Alle Reisedetails zur Madagaskar Radreise ansehen >>

Bike-Reise durch Bhutan

Unsere Reisegäste Anita und Dominique berichten in Ihrem Reisebericht über ihre Radreise durch Bhutan. Damit nehmen Sie uns mit auf eine Radtour, durch ein Land, das unter anderem durch das Bruttonationalglück bekannt ist. Denn bereits 1972 hat das Königreich Bhutan Glück als höchstes Gut ausgewiesen. Wir danke Anita und Dominique für diesen tollen Reisebeitrag.

Im November 2015 buchte ich zusammen mit meiner Partnerin die Bike-Tour in Bhutan. Die Reise führte uns auf abenteuerlichen Wegen von West nach Ost und per Inlandflug wieder zurück nach Paro.

Das Abenteuer beginnt bereits im Anflug zum Flughafen in Paro. Dieser gilt als einer der schwierigsten Landeplätze weltweit, da der Landeanflug durch ein enges Tal führt und kurz vor dem Aufsetzen sogar nochmals eine Linkskurve geflogen werden muss. Für Aviatik-Fans ein Leckerbissen, für alle anderen ein Moment des Augenzuhaltens.
Wir wurden in Paro von den örtlichen Guides freundlich empfangen und konnten gleich unsere Unterkünfte beziehen. Diese waren fast durchwegs besser als erwartet. In einzelnen entlegenen Regionen vermögen die Hotels allerdings nicht mit dem Komfort von Unterkünften in städtischen Regionen mitzuhalten. Die Hotels waren wiederum auch nicht der Anlass unserer Reise, so dass wir sehr gut mit den unterschiedlichen Gegebenheiten leben konnten.

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Die ersten Tage dienten der Akklimatisation an die Höhe. Der Hauptort Thimpu liegt 2300 Meter ü. Meer. Für uns Flachländer dennoch eine Umstellung, wenn wir die Höhe doch auch von den Alpen kennen. Mittels leichten Einführungs-Touren erkundeten wir unter kundiger Führung der Guides das Umland von Thimpu. Dabei kam auch die Kultur nicht zu kurz und wir besuchten das lokale Regierungsgebäude und Kloster (Dzong). Interessanterweise finden sich in Bhutan die Mönche und Regierungsbeamten unter einem Dach. In der einen Hälfte der Dzongs finden sich die Büros der Regierungsangestellten, in der andern die Unterkünfte und Gebetsräume der Mönche. Unser Guide erläuterte uns das Leben der buddhistischen Mönche und die Bedeutung der verschiedenen Zeichnungen an den Wänden im Klosterinnern. Auch den Nationalsport, das Pfeilbogenschiessen, lernten wir kennen und besuchten zudem den lokalen Markt.

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Am vierten Tag begann die eigentliche Tour. Zuerst galt es den Dochula-Pass (3150m) zu erklimmen. Dank der Akklimatisation kamen sämtliche Gruppemitglieder relativ locker auf den wunderschönen Pass. Auf dem Pass gönnten wir uns im Bergrestaurant einen feinen Tee. Anschliessend ging es auf einer langen Abfahrt hinunter Richtung Punakha. Wir übernachteten in einem wunderschönen Oeko-Hotel (dem ersten Bio-Hotel in Bhutan überhaupt).

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Gestärkt von einem leckeren Frühstück machten wir uns am folgenden Tag in das Tal der Schwarzhals-Kraniche (Phobjikha). Dazu galt es zuerst den Lawala-Pass (3360m) zu überqueren. Auf dem Pass überraschte uns das Küchenteam mit einem leckeren Mittagessen. Überhaupt zur Verpflegung während des Tages: Dank einem mitgereisten Koch und der Mithilfe der beiden anderen Fahrer wurden wir täglich mit einem feinen Essen unterwegs verwöhnt. Da in Bhutan das Töten von Tieren verboten ist (!), verzichteten wir auf Fleisch und genossen die Fülle an Variationen von Gemüse, Eierspeisen und Käse. Wer es scharf mag, kommt nicht zu kurz. Die Bhutaner sind ausgesprochene Chilli-Liebhaber. Diese essen sie zu jeder Tageszeit. Für die Gäste besteht aber die Wahl: Wer mag, schöpft Chillis in seinen Teller, wer es nicht mag, lässt es eben sein.

Radreise Bhutan_Verpflegung Radreise Bhutan_Essen

Nach dem Mittagessen ging es auf leichten Single-Trails ins Phobjika-Tal. Das Tal ist eine Augenweide. Nur von einzelnen Bauernhöfen besiedelt, erschien uns das Tal sehr ursprünglich. Man fühlt sich wie in einer andern Welt. Die Schwarzhals-Kraniche lassen sich von den Aussichtsposten gut beobachten.

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Die nächste Etappe führte uns über den Pelela-Pass (3400 m) nach Trongsa. Der Pass ist fast mühelos zu fahren, da die Höhendifferenz nicht mehr so bedeutend ist wie in den Vortagen – und die Zahl unserer roten Blutkörperchen nochmals gestiegen ist. Die Strasse hinunter nach Trongsa, welche aufgrund der vielen Baustellen von unseren Bikes einiges abverlangt, fordert hingegen wieder unsere volle Aufmerksamkeit. Müde aber zufrieden kommen wir in einer schönen Unterkunft an, wo wir im Garten ein kühles Bier geniessen.
Ein Muss in Trongsa ist die Besichtigung des Dzongs. Dank unserem kompetenten Guide erhalten wir auch hier wieder Einblick in das Leben der Mönche und Geschichte des eindrucksvollen Klosters.

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Die weiteren Etappen führen uns in den Süden des Landes und wieder zurück. Die Vegetation verändert sich mit der abnehmenden Meereshöhe markant und wechselt zu einer subtropischen Vegetation. Im Manas-Nationalpark hat es wildlebende Elefanten, Tiger und Affen. Aber keine Angst: Die Tiger sind sehr scheu und ein Kontakt mit Menschen ist so gut wie ausgeschlossen.

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Der Schluss der Tour führt uns ins Chumey-Tal und nach Bhumtang. Nach langer Zeit geniessen wir wieder einmal einen Capuccino und ein feines Stück Kuchen. Das Essen in einem kleinen lokalen Restaurant ist hervorragend. Wiederum ein feiner Tipp unserer erfahrenen Guides!

Viel zu früh dann schon die Rückreise per Inlandflug von Bhumtang nach Paro. Aus dem Flieger sieht man nochmals die verschneiten Gipfel des Himalayas. Nach einem halbständigen Flug erreichen wir Paro, von wo wir via Delhi zurück in die Schweiz fliegen.

Eine unvergessliche Reise!

 


Noch ein paar praktische Tipps:
– Die Reise stellt einige physische Anforderungen an die Teilnehmer. Vor der Reise deshalb unbedingt genügend trainieren. Wer während des Tages nicht mehr mag, kann allerdings jederzeit sein Bike aufladen und im Begleitfahrzeug weiterfahren…
– Die Wege führen vorwiegend auf der Haupt-Strasse von West nach Ost des Landes. Andere Strassen gibt es praktisch nicht. Die Regierung beschloss, die Strassen auszubauen. Dieses Vorhaben wird mit unzähligen Bauprojekten umgesetzt. Die Baustellen sind in der Regel mit Mountainbikes gut befahrbar; ab und zu gib es aber Staub-Immissionen oder auch Wartezeiten. Gegen Osten hat es tendenziell weniger Baustellen. Die Auto- und Lastwagenfahrer sind vergleichsweise „velofreundlich“.
– Wir konnten die Bikes von den lokalen Guides mieten (Hard-Tales). Die Bikes waren von guter Qualität. Aufgrund umständlicher Gepäck-Regelungen in Delhi (man checked das Gepäck bei Umsteigen aus und wieder ein) raten wir von einem Mitbringen des eigenen Bikes ab.
– Die Unterkünfte in städtischen Gebieten sind absolut auf westlichem Niveau. In peripheren Gegenden haben die Unterkünfte allerdings meist sehr einfachen Standard. Wer auf Luxus nicht verzichten kann, bucht die Reise folglich besser nicht.
Essen: Wir machten mit vegetarischer Küche gute Erfahrungen. Die Speisen werden durchwegs frisch zubereitet und in Buffetform angeboten. Das hat den Vorteil, dass gleich verschiedene Gerichte ausprobieren kann. Unser Favorit waren die Momos, in Teig eingewickeltes und fritiertes Gemüse.

Anita und Dominique, Schweiz


Reisetermine:
09.-24.10.2016

Den vollständigen Reiseverlauf zur Radreise durch Bhutan ansehen >>

Radreiseziel Albanien

Unser Geschäftsführer Peter Bär war im Juni auf Erkundungs- und Informationsreise in Albanien und hat beeindruckende Eindrücke mit gebracht.

Das touristisch noch relativ unerschlossene Land besticht durch seine sympathische Bevölkerung, spannende Landschaften vom Hochgebirge bis zum mediterranen Süden sowie zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten. Neben der eindrucksvollen Landschaft und der besonderen Gastfreundschaft hat ihm die albanische Küche begeistert.

 

Mit dem Fahrrad durch Albanien

Neben der bereits bestehenden Trekkingbike-Reise im Süden des Landes wird es in naher Zukunft sicherlich weitere Bike-Angebote von Biketeam in diesem faszinierenden Land geben!

Details zur geführten Radreise in Albanien >>

 

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Weitere interessante Blogbeiträge rund um Albanien:

MTB-Tour auf Madeira

Die portugisische Insel Madeira hat uns in ihren Bann gezogen. Die Kombination aus Mittel- ja teilweise sogar Hochgebirgscharakter, Hochmooren, Klippen und Küsten lassen unser Radherz höher schlagen! Aus diesem Grund arbeiten wir bereits seit einigen Jahren mit einer auf Madeira angesiedelten Bikestation zusammen und bieten zu individuellen Reiseterminen Bikewochen auf Madeira an.

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Heute möchte wir Euch die Crew vor Ort vorstellen und Euch einen BIKE-Tipp von Madeira-Kennern und Liebhabern verraten.

Biken, Wandern, Reisen  und die schönsten Trails, Landschaften und Reiseerlebnisse mit anderen Menschen teilen.

Albano und Cristela

 

 

 

 

 

Aus der Liebe zur Insel Madeira und der Leidenschaft für Aktiverlebnisse wurde 2010 die Bikestation gegründet. Dazu gehört das Aktiv Büro, die Bikestation, Transfers mit dem eigenen Minibus (9 Sitzer) und dem Ford Customer (9 Sitzer), individuellen Bike- und Wandertouren.

Zum Team der Bikestation gehören Cristela, Cindy, Hannelore, Erich, João, Fernando und Albano.

Team

 

 

 

 

 

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Albano wurde in Portugal geboren, ist aber im Süden von Deutschland aufgewachsen und spricht deshalb fließend Portugiesisch und Deutsch. Verzaubert von der natürlichen Schönheit von Madeira hat er im Jahr 2000 beschlossen, es zu meinem Zuhause zu machen.
Als lizenzierter Berg- und Wanderführer, kennt er jede Levada, jeden Trekkingpfad und Ponchabar.

 

SONY DSCCristela ist lizenzierte Wanderführerin und gibt ihre Begeisterung für das Wandern und die wunderschöne Insel an die Gäste weiter. An „wanderfreien“ Tagen arbeitet sie im Büro, beantworte Anrufe und Mails von unseren Gästen. Neben Portugiesisch spricht sie auch Französisch, Deutsch und Englisch.

 

 

ErichErich bikt seit 35 Jahren aktiv und hat mit dem  Rennrad die meisten Pässe Europas erobert. Auf Madeira hat er seine Vorliebe fürs Mountainbiken entdeckt. Im April 2015 machte er die Ausbildung zum Mountainguide und freut sich auf jeden einzelnen Bikegast, um ihm die Schönheit Madeiras auf den vielfältigen Touren näher zu bringen.

 

HanneHannelore lebt in Deutschland, aber seit einigen Jahren ist Madeira zu meiner zweiten Heimat geworden. So verbringt sie den Sommer in Deutschland und die Winterzeit auf Madeira. Sie liebt es, auf Madeira zu biken und zu wandern, die Insel zu entdecken, im Atlantik zu schwimmen und natürlich die vielseitige madeirensische Küche mit viel Fisch und Fleisch.

 

ThomasThomas ist im Ostalbkreis in Süddeutschland geboren und aufgewachsen. Als lizenzierter Berg- und Wanderführer kann er alles zeigen und erzählen, was er in all diesen Jahren auf Madeira entdeckt hat, auch auf Englisch, Portugiesisch oder Französisch. In seiner Freizeit ist er darüber hinaus als Hobbyfotograf unterwegs, auf alten vergessenen Pfaden und Levadas, die heute kaum noch bekannt sind.

 


UNSER BIKE-TIPP AUF MADEIRA

Paul da Serra – Ribeira da Janela – Porto Moniz
⌚ ca. 4 Std.
⟷ ca. 37,6 km
↑ca. 605 hm
↓ca. 1738 hm

Biketour Paul da Serra jpgDie Tour beginnt auf der Paul da Serra, dem einzigen Hochplateau Madeiras. Hier haben wir fantastische Aussichten ins Tal von Ribeira Brava und Sao Vicente und zum Zentralmassiv. Wir biken unter Lorbeerbäumen, die mehrere hundert Jahre alt sind. Dann folgt die Abfahrt nach Ribeira da Janela, wo uns der Minibus erwartet und uns nach Porto Moniz bringt. Nach einer tollen Biketour folgt nun die Erfrischung in den Naturschwimmbecken von Porto Moniz . Es lohnt sich Badesachen mitzunehmen.


Habt Ihr auch Lust Madeira mit dem MTB zu entdecken? Dann ist unsere MTB-Woche genau das richtige für Euch. Alle Details zur Reise findet Ihr unter:

Madeira – MTB-Woche >>

Wir beraten Euch gerne auch persönlich unter Tel. 0761 / 556 559-29 oder per Mail info@biketeam-radreisen.de.

Biketeam-Rennradreisen & die Tour de France

Bei unseren Rennradreise durch Frankreich kommt häufig die Frage auf:

„Auf welchen Strecken, die wir fahren, fährt in diesem Jahr eigentlich die Tour de France?“

Wie wir festgestellt haben, sind es in diesem Jahr nur einzelne Abschnitte. Das liegt daran, dass die französischen Alpen in unserem Programm eine Hauptrolle spielen, bei der Tour de France in diesem Jahr aber eher nur eine Nebenrolle.

Wir möchten Euch im Vorfeld zur Tour eine Übersicht geben, welche Abschnitte der Tour de France 2016 auch im Biketeam-Rennradprogramm vorkommen:

1) Route des Grandes Alpes klassisch
Normalerweise ist diese Reise immer ein Garant für viele gleiche Streckenabschnitte, in diesem Jahr allerdings eher nicht. Die 19. Etappe von Albertville nach St-Gervais führt genau wie unsere Tour über den Col des Saisies. Allerdings wird dieser Pass bei der Tour umgekehrt zu unserer Reise gefahren.
Die 20. Etappe von St-Gervais nach Morzine führt über die Pässe Col des Aravis und Col de la Colombière. Die Profis nehmen die relativ leichte Süd-West-Auffahrt des Col de la Colombière unter die Räder, während die Biketeam-Gäste die anspruchsvolle Nord-Ost-Rampe bewältigen. Etappenziel ist dann der bei Biketeam-Gästen beliebte Etappenort Morzine. Alpe d’Huez ist bei der diejährigen Tour übrigens nicht im Programm, sehr wohl aber bei unserer Reise auf der Route des Grandes Alpes.
Lust geweckt selbst auf das Rad zu steigen?
Beim Termin vom 12.08. – 20.08. sind noch Plätze frei!
Reisedetails zur Route des Grandes Alpes klassisch >>


2) Route des Grandes Alpes Spezial
Auf der 19. Etappe haben auch die Tour de France-Planer den reizvollen Col de la Forclaz oberhalb des Lac d’Annecy in ihr Streckenprofil eingebunden. Die Profis werden sich wohl nicht wie wir die Zeit nehmen, den grandiosen Blick auf den Lac d’Annecy zu genießen.
Auf der 20. Etappen sind dann die beiden „Biketeam-Geheimtipps“ Col de Ramaz und Col de Joux-Plane auch von den Profis zu bezwingen. Diese beiden Pässe sind bei der Tour de France eher selten im Profil.
Übrigens: Lance Armstrong mochte beide Pässe nicht, hier musste er jeweils seine Konkurrenten ziehen lassen, was ansonsten nicht häufig vorkam.
Die Spezial-Route von Biketeam ist mittlerweile ausgebucht, Ihr könnt euch aber gerne schon für das kommende Jahr vormerken lassen.
Reisedetailseite zur Route des Grandes Alpes Spezial >>
Reisetermin 2017 anfragen >>


3) Pyrenäen
Bereits auf der 7. Etappe geht’s in die Pyrenäen. Der erste Pyrenäenpass ist dann auch direkt der prominente Col d’Aspin. Wir genießen auf unserer Reise hier eine tolle Abfahrt hinunter nach Arreau, während für die Profis „unsere“ Abfahrt die schweißtreibende Auffahrt darstellt.
Die 8. Etappe von Pau nach Bagnères-de-Luchon hat dann tatsächlich eine fast 100%ige Überschneidung mit der Biketeam-Königsetappe der Pyrenäentour. Während aber die Biketeam-Gäste bequem in Luz-St-Sauveur starten, haben die Profis bis zu diesem Ort schon einige Kilometer in den Beinen! Der Tour-Start erfolgt nämlich im Kult-Etappenort PAU. Ab Luz-St-Sauveur ist die Streckenführung fast identisch mit der Biketeam-Route, es wird zunächst der berühmte Col du Tourmalet unter die Räder genommen, dann mit der Hourquette d’Ancizan abweichend von der Biketeam-Tour eine schöne Variante seitlich vom Col d’Aspin und zum guten Schluss der Col de Peyresourde. Ziel sowohl bei der Tour wie auch bei Biketeam ist der wunderschöne Thermalort Bagnères-de-Luchon.
Unsere Reise Ende August ist ausgebucht, ihr könnt euch aber gerne schon für das kommende Jahr vormerken lassen.
Reisedetailseite Pyrenäen – Vom Atlanktik zum Mittelmeer >>
Reisetermin 2017 anfragen >>


4) Provence
Auf der 12. Etappe steht der berühmte Mont Ventoux im Tour-Fahrplan.
Wir haben den „Kahlen Riesen der Provence“ gleich mehrfach im Programm:
Bei der Tour vom „Genfer See zum Mont Ventoux“ bildet er den krönenden Abschluss.
Im Rahmen unserer Reise „Provence im Herbst“ bieten wir sogar auf Wunsch die 3-fach Befahrung dieses Monuments an, um in den „Club der Verrückten vom Mont Ventoux“ aufgenommen zu werden.
Reisedetailsseite: Genfer See zum Mittelmeer
Reisedetailseite: Provence im Herbst >>


5) Katalonien / Andorra
Moment, das bietet Biketeam doch gar nicht an. Stimmt, aber das wird sich bald ändern.
Biketeam-Produktmanager Arnold Kron war 9 Tage auf Erkundung in Katalonien. Zurückgekommen ist er mit einer neuen Tour in den spanischen Pyrenäen inklusive Andorra.
Auf der 9. Etappe fahren die Teilnehmer der Tour de France auf Streckenabschnitten, die auch für diese Bketeam-Tour geplant sind. Lasst euch überraschen oder schaut es euch im Fernsehen schon mal an!

Sri Lanka per Rad entdecken

Unser Reiseleiter Patrick Neddermeyer reiste Ende März für 3 Wochen nach Sri Lanka. Ziel seiner Reise war es eine neue Radreise auf Sri Lanka auszuarbeiten, welche die Highlights der Insel verbindet und das Land authentisch widerspiegelt. Nach der Reise haben wir Patrick zur Reise befragt.

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Biketeam:
Hallo Patrick, mittlerweile bist du bereits einige Wochen wieder aus Sri Lanka zurück. Vermutlich schwelgst du noch in den Reiseerinnerungen.

Patrick:
Ja, diese Reise war wunderschön und hat einen starken Eindruck auf mich hinterlassen.
Die Mischung aus tropischen Landschaften, asiatischer Kultur und sehr freundlichen Menschen hat mir sehr gut gefallen.


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Biketeam:
Was macht Sri Lanka aus?

Patrick:
Ich habe selten eine Insel gesehen, die so vielseitig und interessant ist. Auf einer Fläche, vergleichbar mit der von Bayern ist, findet man die unterschiedlichsten Landschaftsformen: Gebirgswälder, Flusslandschaften, Trockensteppe, fruchtbare Hochebenen, Regenwald und natürlich wunderschöne tropische Strände.
Die Tierwelt allein ist schon eine Reise nach Sri Lanka wert. Selbst außerhalb der Nationalparks begegnet man Wildtieren, die man bei uns nur im Zoo betrachten kann.
Besonders fasziniert haben mich aber die zahlreichen Tempel und Pagoden. Für kulturinteressierte Reisende hat Sri Lanka extrem viel zu bieten.

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Biketeam:
Das klingt wirklich spannend. Welchen Wildtieren bist du denn begegnet?

Patrick:
Vom Rad aus habe ich Elefanten, Hirsche, Warane, Krokodile, Mungos und natürlich jede Menge verschiedene Affenarten gesehen. Da die Radtour auch an vielen Seen vorbeiführt kann man auch viele Vögel, wie etwa Adler, Kraniche, Kingfisher und Ibise beobachten.
Mit ein Höhepunkt der Reise war die Jeepsafari im Yala Nationalpark, bei der ich neben Elefanten und anderem Großwild auch einen Leoparden in freier Wildbahn erleben durfte.

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Biketeam:
Was war dein schönstes Erlebnis während der Radreise?

Patrick:
Schwer, dies auf ein Erlebnis zu beschränken.
Besonders in Erinnerung ist mir ein Candlelight- Dinner am Strand von Mirissa geblieben. Es war Flut, der Indische Ozean kam bis an meine Füße und ich genoß eine hervorragende Fischplatte. Dazu kam noch ein stimmungsvoller Sonnenuntergang. Es war so schön, daß es fast schon kitschig war.
Vom Radfahren her erinnere ich mich besonders an den Ausblick vom Haptula Pass.
Wir waren über den Wolken und konnten von 1400 Meter Höhe über halb Sri Lanka und das Meer blicken.


Biketeam:
Gab es etwas, das dich auf der Reise überrascht hat?

Patrick:
Ich fand es sehr erstaunlich wie gut die verschiedenen Religionen miteinander auskommen.
In Kataragama gibt es zum Beispiel eine große Tempelanlage in der Buddisten und Hindus gleichzeitig beten.
Auch die Freundlichkeit der Einheimischen fand ich sehr überraschend. Ab und zu schenkte man mir während meiner Pausen sogar Obst, oder brachte einen Tee vorbei.

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Biketeam:
Welche Religionen gibt es in Sri Lanka und wie wirken sie sich auf das Leben und die Kultur aus ?

Patrick:
Der Süden und die Gegend um Kandy sowie das Gebiet um Anuradhapura waren Zentren des antiken Buddhismus, wohingegen im Norden und Osten hinduistische Tempelkomplexe existierten. Die holländischen, portugiesischen und englischen Kolonialherren förderten natürlich stark das Christentum und arabische Händler brachten den Islam ins Land.
Deshalb ist Sri Lanka heute eine multireligiöse und multiethnische Nation.
Ich habe den Eindruck, daß besonders die buddhistische Religion noch deutlich gelebt wird,die andere Religionen aber gleichberechtigt sind.
Für uns Touristen bietet Sri Lanka deshalb eine Vielzahl von interessanten Tempelanlagen

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Biketeam:
Wie ist die Infrastruktur auf Sri Lanka für Radreisen geeignet?

Patrick:
Ich war positiv überrascht. Die Strassen waren meistens in einem guten bis sehr guten Zustand. Auch kleine Dörfer haben Läden in denen man gekühlte Getränke und Verpflegung kaufen kann.
Der Verkehr in den größeren Städten ist natürlich sehr lebhaft und wie überall in Südostasien etwas gewöhnungsbedürftig, deshalb haben wir die Tour so gelegt, daß wir vorwiegend kleine, verkehrsarme Strassen ausserhalb der Städte benutzen . Hierbei sind die Begleitfahrzeuge eine große Hilfe, denn durch sie können wir zum Beispiel in Kandy übernachten, ohne mit den Rädern durch den Stadtverkehr zu müssen.

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Biketeam:
Sri Lanka ist bekannt für die Produktion und den Export von Tee (Ceylon), Kaffee, Kautschuk und Kokosnüssen. Wie können wir uns die Landschaft vorstellen?

Patrick:
Durch die vielen Naturschutzgebiete ist genügend Raum für unberührte Natur geblieben. Es gibt keine riesigen eintönigen Plantagen, sondern die Landschaft ist sehr abwechslungsreich.

Radreise Sri Lanka

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Biketeam:
Nach aufregenden Tagesetappen möchte man sich gut stärken. Wie ist das Essen? Hattest du eine Leibspeise?

Patrick:
Mir hat das Essen sehr gut geschmeckt. Es ähnelt dem Südindischen und ist dementsprechend stark gewürzt. Es gibt in jedem Restaurant Fleisch, Fisch wie auch sehr leckere vegetarische Gerichte.
Wer Curries mag ist in Sri Lanka gut aufgehoben und ich habe trotz dem Radfahren etwas zugenommen, was allerdings auch an dem guten Lionsbeer liegen kann 🙂
Wer nicht gerne scharf isst, muß nicht hungern, denn alle Hotels bieten auch mildere Gerichte für den europäischen Gaumen an

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Biketeam:
Wie ist das Klima auf Sri Lanka?

Patrick:
Das hängt sehr von der Höhenlage ab. An der Küste ist es feucht- warm , normalerweise zwischen 28 und 32°C, sobald man aber über 500 Meter kommt, ist das Klima sehr angenehm und perfekt zum Radfahren.

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Biketeam:
Was ist die beste Reisezeit?

Patrick:
Januar und Februar sind ideal für Radtouren. In dieser Zeit sind die Niederschläge normalerweise gering und die Temperaturen sind optimal für längere Radtouren.


Biketeam:
Müssen die Teilnehmer bei der Radreise ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder gibt es gute Leihräder ?

Patrick:
Ich hatte für die Erkundungsreise sicherheitshalber mein eigenes Reiserad mitgenommen , was sich allerdings als unnötig herausgestellt hat, denn unser lokaler Partner verfügt über ein großes Kontingent von gut ausgestatteten Mountainbikes.
Deshalb werde ich bei meiner nächsten Reise nur meinen Sattel und Klickpedale mitnehmen.


Biketeam:
Worauf muss man beim Radfahren in Sri Lanka besonders achten ?

Patrick:
Es ist wichtig, defensiv und aufmerksam zu fahren, denn in Asien hat bekannterweise das größere Fahrzeug Vorrang. Besonders Busfahrer sind nicht besonders rücksichtsvoll und erwarten, dass andere Verkehrsteilnehmer Platz machen. Beherzigt man die obige Regel, kommt man gut zurecht und ich bin ohne Probleme selbst durch den stärksten Stadtverkehr von Negombo und Colombo geradelt.
An den Linksverkehr habe ich mich überraschenderweise sehr schnell gewöhnt.
Die Tour ist so konzipiert, daß wir durch keine größeren Städte, wie Negombo oder Kandy radeln müssen, sondern dass uns unser Bus bis zum Startpunkt der Tour bringt. Die Begleitfahrzeuge sorgen nicht nur für Komfort und sind ein „ Rettungsanker“ bei einer Panne oder Unpässlichkeit, sondern erhöhen auch die Sicherheit, indem sie die Strasse hinter uns absichern.


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Biketeam:
Die Reise klingt sehr spannend und vielseitig! Wir freuen uns auf die geführten Radreisen im November 2016 und Februar 2017.

Reisedetails und Buchung >>

Die schönsten Rennradpässe – 4. Platz: Cîme de la Bonette

Die Cîme de la Bonette liegt mitten in den französischen Seealpen im Parc National du Mercantour nahe der italienischen Grenze. Mit 2.802 Metern Höhe ist die Cîme de la Bonette die zweithöchste asphaltierte Straße der Alpen – die Betonung liegt dabei auf „zweit“, denn vor Ort wird sie als höchste Straße Europas ausgeschildert.

Doch wie heißt die Passüberquerung nun eigentlich: „Col de la Bonette“, „Cime de la Bonette“ oder doch „Col de Restefond“?
Die eigentliche Passüberquerung ist unter dem Namen „Col de la Bonette“ eingetragen und 2.715 Meter hoch. Um zusätzliche Höhenmeter zu gewinnen und als höchste asphaltierte Straße in Europa ins Rennen zu gehen, wurde die Passstraße um eine Zusatzschleife zur  2.802 Meter hohen Cîme de la Bonette erweitert. Mit Hilfe der Zusatzschleife hat die Cîme de la Bonette  das Stilfser Joch und den Col de l’Isèran an Höhenmetern übertrumpft. Den Titel „höchste asphaltierte Straße von Europa“ verbucht mit  2.835 Metern jedoch die Ötztaler Gletscherstraße. Dennoch lohnt es sich, die Zusatzschleife zu fahren und den spektakulären Panoramablick über den Nationalpark Mercantour zu genießen.
Der Passstraße vorgelagert befindet sich der 2.680 Meter hohe Col de Restefond.

Insgesamt ist die Passstrasse 49,1 km lang und windet sich innerhalb dieser Distanz auf 48 Kehren von Jausiers nach St. Etienne de Tinee.
Der Pass ist auch für den Rennradsport ein beliebtes Ziel. Bis dato wurde er bereits vier mal in den Verlauf der Tour de France eingebunden: 1962, 1964, 1993 und zu letzt 2008.

Rennradreise Route des Grandes Alpes

 

 

 

 

 

Auch wir schätzen die Passstrasse und haben Sie daher innerhalb unserer geführten Rennradreise auf der Route des Grandes Alpes eingebunden:

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Unser Ranking der fünf schönsten Rennrad-Gipfelpässe:
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Waren Sie auch schon auf der Cîme de la Bonette?  Dann teilen Sie uns Ihre Gipfelerinnerungen mit.

Die schönsten Rennradpässe – 3. Platz: Stilfser Joch

Das Stilfser Joch verbindet seit 1826 Südtirol mit der Lombardei. Damals wurde die 50 Kilometer lange Gebirgsstraße durch das Österreichische Königreich gebaut, um die zugehörige Lombardei mit den anderen Landesteilen zu verbinden. Sein Namen hat das Stilfser Joch übrigens vom Ort Stilfs, welcher sich östlich angrenzt.

Unter Rennradfahrern hat der Pass insgeheim den Übernamen „Königin der Passstraßen“.  Denn mit 2757 Metern ist das Stilfser Joch einerseits der höchste italienische Pass, andererseits jedoch  auch der zweithöchste asphaltierte Alpenpass, was ihn gerade für Rennradfahrer interessant macht. Begehrlichkeit weckt das Stilfser Joch vor allem aufgrund seiner kurvenreichen Streckenführung. Insgesamt 48 nummerierte Serpentinen führen von Prad auf das Stilfser Joch. In Kombination mit dem angrenzenden Umbrailpass bietet der Gebirgspass eine begehrte Rundfahrt an.

Auch der Rennradsport schätzt das Stilfser Joch. So führt der Giro d’Italia in kontinuierlichen Abständen über den kurvenreichen Gebirgspass. Auf der Passhöhe  wurde dem dem 5-fachen Giro-Gewinner Fausto Coppi ein Denkmal gesetzt.

Die Passstraße ist in der Regel zwischen Ende Mai und November für den Verkehr geöffnet.

Seit einigen Jahren wird Ende August bzw. Anfang September der Radtag Stilfserjoch veranstaltet. An diesem Tag sind die Straßen von Trafoi bis Bormio sowie die Verbindung von Santa Maria im Münstertal über den Umbrailpaß für den motorisierten Verkehr gesperrt und allein für Fahrradfahrer und Sporler zugängig. 2016 findet der Radtag am Samstag, 27. August statt.
Über 12.000 Radfahrer haben übrigens zum Radtag 2015 das Stilfser Joch befahren.
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Darüber hinaus wird alljährlich Mitte Juli ein Radrennen von Prad auf das Stilfser Joch ausgetragen. Am Sonntag 17. Juli werden  sich auch dieses Jahr Radsportbegeisterte in Prad treffen.
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mountains-80798_1920Rund um das Stilfser Joch befindet sich der gleichnamige Nationalpark. Dieser gehört mit einer Gesamtfläche von 13.0000 Hektar zu den größten Schutzgebieten in Europa. Übrigens ist es geplant, das Stilfser Joch von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt zu bekommen.

 

 

Sie möchten sich ganz auf das Rennradfahren konzentrieren und die Fahrt über das Stilfser Joch sportlich genießen? Im Rahmen unseres Rennrad-Transalp überqueren wir das Stilfser Joch. Bei der geführten Tour vom 17.07. – 24.07.2016 übernehmen wir die Reiseplanung inkl. Hotelübernachtung und Verpflegung, Gepäcktransfer und stehen Ihnen mit Begleitfahrzeugen während der Tour zur Seite.
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Die schönsten Rennradpässe – 2. Platz: Mont Ventoux

Etwa 45 km nordöstlich von Avignon ragt der berühmt-berüchtigte Mont Ventoux empor. Bereits von Weitem fällt der 1.912 m hohe Gipfel ins Augenlicht. Kein Wunder, ist er doch auch der höchste Berg der französischen Provence. Bei guter Witterung bietet er einen Ausblick bis zum Mittelmeer und auf die höchsten Alpen- und Pyrenäengipfel.

Bekannt wurde der Mont Ventoux nach der Gipfelbesteigung durch den Dichter Francesco Petrarca im Jahre 1336. Mittlerweile ist er durch Bergstraßen erschlossen, die für den Radsport bis heute einen Kultanstiege darstellen.

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Das Bergmassiv des Mont Ventoux streckt sich ca. 23 km in West-Ost-Richtung. Als Rennradfahrer schätzen wir die Möglichkeit, das Kalksteinmassiv gleich von drei Seiten befahren zu können:
Zum Einsteig bietet sich die eher sanft ansteigende Ostseite an. Auf 26 km werden 1.150 Höhenmeter mit einer durchschnittlichen Steigung von 4,5% erklommen.
Die Nordwestflanke als auch der Südwest-Anstieg  sind dagegen deutlich knackiger.  Der schwerste der Anstiege befindet sich im Südwesten und beginnt in Bédoin.  Er überwindet auf rund 21 km mehr als 1.600 Höhenmeter bei einer durchschnittlichen Steigung  von 7,6 Prozent.

Neben seiner Steigung wird der Mont Ventoux aufgrund seiner kahlen Kuppe gefürchtet. Im Sommer werden die Gipfelfahrten häufig durch Hitze und starke Winde zur körperlichen Herausforderung. Kein Wunder, dass sich der Name des Berges mit größter Wahrscheinlichkeit auf „Mons Ventosus“ zurückführen lässt, was so viel heißt wie  „Windiger Berg“.  Schon von den Kelten wurde er vermutlich als Sitz einer Windgottheit verehrt und zählt damit bis heute zu den „Heiligen Bergen der Provence“ .

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Geografisch gehört der Mont Ventoux zum Kanton Malaucène, Département Vaucluse. Nur etwa 10 km westlich von Bédoin liegt die Kantonstadt Malaucène und 30 km süd-östlich das Örtchen Sault entfernt. Diese bieten sich daher neben Bédoin als weitere Ausgangsstandorte für den Gipfelanstieg an.

1951 wurde der Mont Ventoux zum ersten Mal in die Tour de France eingebunden und gehört seit jeher zu den legendären Gipfeln. Bis heute führte die Tour de France 15 mal über das herausragende Bergmassiv der Provence.  Die erste Tour-Befahrung wurde noch von Malaucène auf der Nordseite vorgenommen. Seither wurde die Route fast immer aus Richtung Bédoin über die  schwierigere Südwestseite zum Gipfel geführt.

Für alle, die den Mont Ventoux noch auf Ihrer ToDo-Liste haben, bieten wir im Mai eine geführte Tour an. Damit rüsten wir uns auf das Spätjahr: Denn dann bieten wir die Möglichkeit, den Gipfel über alle drei Varianten zu befahren und damit in den „Club der Verrückten vom Mont Ventoux“ einzutreten.

 

Detail-Informationen und Buchung der Rennrad-Reisen rund um den Mont Ventoux:

– Provence im Frühling  – Rennrad-Trainingswoche in zwei Leveln >>
– Provence im Herbst – Club des Cinglés du Mont Ventoux >>


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